Eine Hand ölt die andere: Verrückte Tauschaktion verhilft Mitarbeitern zu Freibier

Thalmässing/München - Freibier für Speiseöl: Eine Firma in Mittelfranken nutzt den Werbegag einer Münchner Brauerei für eine kuriose Tauschaktion.

Eine Firma tauschte 22.000 Liter Speiseöl gegen die gleiche Menge Bier von Giesinger Bräu.
Eine Firma tauschte 22.000 Liter Speiseöl gegen die gleiche Menge Bier von Giesinger Bräu.  © Bildmontage: evgeniysalov/123RF, Peter Kneffel/dpa

Sie tauscht 22.000 Liter Speiseöl gegen die gleiche Menge Bier. Die Mitarbeitenden von Lesch in Thalmässing (Landkreis Roth) können sich deshalb nun über Freibier freuen, die Gastronomen der Giesinger Brauerei in München über Nachschub für ihre Küche.

Hintergrund des Tausches ist ein Aufruf der Brauerei in den sozialen Medien im Juni, dass Gäste ihr Bier vorübergehend auch mit Speiseöl bezahlen könnten, denn dieses war in der Gastronomie wegen des Ukraine-Kriegs zeitweise schwerer lieferbar.

Die Firma Lesch, die eigentlich Altfette sammelt und zu Bio-Kraftstoffen weiter verarbeitet, hatte wiederum im Frühjahr die 22.000 Liter Speiseöl in der Ukraine gekauft, um nach eigenen Angaben die Wirtschaft dort zu stützen.

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Die 22.000 Liter sollen nun sukzessive gegeneinander getauscht werden, sagte Sprecher Hubert Zenk am Mittwoch.

"Wir sind noch am überlegen, was wir genau mit dem vielen Bier machen", sagte Zenk. Fest stehe aber, dass es nicht verkauft werden soll. "Wir wollen es für einen guten Zweck einsetzen." Und auch die Angestellten von Lesch sollten etwas davon haben.

Titelfoto: Bildmontage: evgeniysalov/123RF, Peter Kneffel/dpa

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