Elfjähriger hat Liebeskummer und springt aus 25. Stock: Er überlebt!

Novocheboksarsk - Weil das Mädchen, in das er sich verliebt hatte, einen anderen Jungen mochte, wollte ein Elfjähriger nicht länger leben: Er sprang aus einem Fenster im 25. Stock eines Wohnhauses.

Weil ihn die Angebetete nicht zurückliebte, war das Herz eines elfjährigen Jungen gebrochen. (Symbolbild)
Weil ihn die Angebetete nicht zurückliebte, war das Herz eines elfjährigen Jungen gebrochen. (Symbolbild)  © 123rf.com/sabphoto

Ohne die Liebe seiner Angebeteten wollte er nicht sein: Tief traurig fasste der Teenager namens Mazar einen tragischen Entschluss. Ohne zu ahnen, dass das Leben etwas anderes für ihn vorsah!

In der Wohnung seiner Eltern, die sich in der 25. Etage eines Wohnblocks in der russischen Großstadt Novocheboksarsk befindet, stieg der unglückliche Junge am 18. März um 9 Uhr morgens auf ein Fensterbrett. Dann sprang er.

Er fiel rund 70 Meter in die Tiefe. Und ÜBERLEBTE!

Laut dem russischen Nachrichtenportal "Pro Gorod" landete der Elfjährige auf der Windschutzscheibe eines Lastwagens, der unten parkte. Beim Aufprall erlitt er mehrere Knochenbrüche und wurde in einem "schwierigen" Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert. Doch er war bei Bewusstsein und in der Lage, zu sprechen.

Die Eltern des Schülers erklärten gegenüber der Polizei, dass ihr Sohn ihnen eine handschriftliche Notiz hinterlassen habe, berichtet "Daily Mail".

Darin erklärte er, dass das Mädchen, das er fragen wollte, ob es mit ihm gehen will und das er später heiraten wollte, jemand anderen mochte. Er habe "sein Wort gegeben", dass er springen würde, wenn das Mädchen an einem anderen interessiert wäre.

Zum Schluss schrieb er: "Danke, dass ihr mir meine Kindheit geschenkt habt."

Eltern sollen auf die Emotionen ihrer Kinder achten

Oleg Nikolaev, ein hochrangiger Beamter aus der Region, richtete einen emotionalen Appell an alle Eltern und forderte sie auf, "auf den psychischen Zustand" ihrer Kinder zu achten. "Als Elternteil kann mich das nicht gleichgültig lassen", sagte Nikolaev.

Die Mutter eines Schulkameraden von Mazar sagte: "Seine Eltern tun mir sehr leid. Seine Notiz mag uns unsinnig erscheinen, aber ein Kind im Alter von elf Jahren denkt irgendwie anders. Ich wünsche ihm Gesundheit und Wohlbefinden."

Die Polizei ermittelt. Der Junge wird von Psychologen betreut.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über versuchte Suizide zu berichten. Da sich der Vorfall aber komplett im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: 123rf.com/sabphoto

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