Er wollte "Call of Duty" kaufen: Entflohener Häftling von Polizei gefasst!

Buckinghamshire (Großbritannien) - Für ein Videospiel kann man schon mal die eigene Freiheit riskieren - so oder so ähnlich muss zumindest ein entflohener Häftling aus England gedacht haben. Die Polizei fahndete bereits monatelang nach ihm, dann überkam den Mann offenbar die Lust.

Szene aus dem Spiel "Call of Duty: Cold War", für das der 36-jährige Clint B. nun wieder hinter Gitter wanderte.
Szene aus dem Spiel "Call of Duty: Cold War", für das der 36-jährige Clint B. nun wieder hinter Gitter wanderte.  © Activision

Denn wie die Gamestar berichtet, fassten die Ordnungshüter den 36-jährigen Clint B., als er mit einem Freund gerade den überaus bekannten Ego-Shooter "Call of Duty: Cold War" kaufen wollte.

Dazu soll das Duo gegen die in England geltenden Lockdown-Regeln verstoßen haben. Als eine Streife die beiden dabei erwischte und kontrollierte, trat der Flüchtige einem der Beamten in den Unterleib und wurde daraufhin festgenommen.

Auf YouTube hat die Polizei sogar ein Bodycam-Video des Vorfalls veröffentlicht.

Clint B. habe noch versucht, eine falsche Identität anzugeben - allerdings ohne Erfolg.

Mittlerweile soll er sich wieder im Gefängnis befinden. Demselben Ort, aus dem er im November 2020 bereits ausgebrochen war.

Seine Haftstrafe wegen Raubes und Verstößen gegen das englische Schusswaffengesetz, die bereits vor dem Ausbruch 17 Jahre galt, wurde noch einmal um 19 Monate verlängert.

Die Polizisten selbst kommentierten den Vorfall auf typisch englische Art: "Warum er eine weitere Haftstrafe riskierte, nur um ein Videospiel zu kaufen, wird wohl ein kleines Mysterium bleiben."

Titelfoto: Activision

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