Fehler fürs Leben? Mutter will Namen ihres Sohnes tauschen

Darlington (England) - Diese Worte waren wie Stiche ins Herz!

Stacey Flinn (39) auf einem Facebook-Selfie mit Ehemann Paul (40) und ihrem gemeinsamen Sohn (9).
Stacey Flinn (39) auf einem Facebook-Selfie mit Ehemann Paul (40) und ihrem gemeinsamen Sohn (9).  © Facebook/Screenshot/Stacey Flinn-Scholfield
  • "Dein Sohn wird nie einen Job bekommen."
  • "Du bringst ihn zum Scheitern."
  • "Was für eine böse Tat."
  • "Du bist ein wirklich schlechter Elternteil."
  • "Das ist ein Tiername, warum solltest Du ihm das antun?"

Stacey Flinn (39) war fassungslos, wie schlecht der Vorname ihres Sohnes in einem Internetforum für Mütter ankam. Bei Arbeitskollegen, Freunden und Verwandten hatte sich das bereits angedeutet. Niemand verstand, warum sie ihr Baby "Bear" (Bär) getauft hatte.

Rund neun Jahre liegen diese Erfahrungen mittlerweile zurück. Jetzt sprach die Engländerin, die mit ihrem Kind (9) und Ehemann Paul (40) in Darlington lebt, mit der Sun über die damalige Zeit.

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"Als ich nach meinem Mutterschaftsurlaub wieder zur Arbeit zurückkehrte, bekam ich ein paar Kommentare von Leuten, die nicht meine direkten Kollegen waren - und sagten: 'Oh Gott, was für ein ungewöhnlicher Name, machst Du Dir keine Sorgen, dass er in der Schule gemobbt wird?'"

Daraufhin habe sie sich die noch viel vernichtendere Kritik im Internet abgeholt - und danach sehr ernsthaft darüber nachgedacht, ihren Sohn in Logan oder Ethan umzubenennen.

Stacey Flinn bereut Entscheidung nicht (mehr)

Doch wie war die 39-Jährige überhaupt auf den Namen gekommen? Flinn erklärte: "Der Kosename meines Mannes für mich war 'Stacey Bear', also haben wir uns entschieden, ihn Bear zu nennen, als wir vor neun Jahren unseren Sohn bekamen."

Die Rechnung hatte die Mutter damals ohne ihr Umfeld gemacht. Doch auch Gatte Paul hatte etwas zu dem Thema zu sagen. "Jeden Tag redete mein Mann mit mir darüber und sagte: 'Stacey, wir ändern ihn nicht, es ist sein Name.' (...) Und je öfter wir ihn so nannten, desto mehr war er diese Person. Ich könnte mir nicht vorstellen, dass er jetzt anders genannt wird."

Letzten Endes wendete sich die Britin von den Trollen und Kritikern ab, ist heute stolz auf ihre Entscheidung: "Ein Name definiert keine Person, also wenn ihr euer Kind Tree oder Apple oder irgendetwas nennen wollt, dann macht so weiter, solange es euch glücklich macht."

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Stacey Flinn-Scholfield

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