Irres Regelwerk: Airbnb-Mieterin wird von Hinweisschildern in Appartement erschlagen

USA - Ja, es hilft ungemein, wenn man in einem Airbnb ankommt und ein paar schriftliche Hinweise zum Appartement findet. Nein, in diesem Ausmaß aber ganz und gar nicht!

Überall in dem Airbnb-Zimmer finden sich Hinweis- und Anweisungsschilder.
Überall in dem Airbnb-Zimmer finden sich Hinweis- und Anweisungsschilder.  © Montage: Screenshot/TikTok/@authentiffany_ (2)

Airbnb- und TikTok-Nutzerin Authentiffany checkte kürzlich in einem Appartement ein und wurde regelrecht von den Hinweisschildern der Eigentümer erschlagen, wie sie in einem Video auf der Plattform zeigt.

Noch bevor Tiffany das Zimmer betrat, hielt sie eine Liste mit Regeln in der Hand. Diese hing außen an der Tür der Mietwohnung und beinhaltete sogar Basics wie "Rauchen verboten" oder etwa "Nachtruhe von 22 bis 10 Uhr". Solche Sachen werden eigentlich schon beim Mieten über das Internetportal abgeklärt.

Doch kaum war die laminierte Botschaft gelesen und die Tür geöffnet, ging es genauso weiter. Da befand sich beispielsweise neben der Tür ein Haken, an dem stand, dass dort die anfänglichen Hinweise bitte aufgehängt werden sollen.

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Neben zwei Trinkgläsern konnte Tiffany lesen, dass sie nur aus einem bestimmten Glas trinken solle. Auf weiteren Info-Schildchen stand, dass sie Bescheid sagen soll, wenn etwas kaputtgeht, "sonst gibt es Abzug bei der Airbnb-Bewertung".

Den Fernseher dürfe Tiffany nur leise oder mit Kopfhörern benutzen. Für die Fernbedienung gab es eine ausführliche Einweisung samt Skizze und Beschreibung der einzelnen Knöpfe.

Sinnlos-Hinweise und FAQ: Appartement lässt keine Fragen offen

Tiffanys Highlight war die Erklärung der TV-Fernbedienung.
Tiffanys Highlight war die Erklärung der TV-Fernbedienung.  © Montage: Screenshot/TikTok/@authentiffany_ (2)

Hinweise der Kategorie "Kann man geben - muss man aber nicht" fanden sich an der Klimaanlage ("Einstellungen nach Bedarf") und an den Aufbewahrungskisten im Zimmer ("Benutzung für Nahrungsmittel oder andere Dinge; können auf den Küchen-Regalen abgestellt werden; wenn möglich stapeln").

Besonders ausführlich - mittels einer ganzen Mappe - wurde auch erklärt, wo die Kurzzeitmieterin parken könne. Auf Frequently Asked Questions (FAQ, dt.: häufig gestellte Fragen) gab es auf einer separaten Tafel Antworten.

Ob die Vermieter wissen, dass sie mit dieser Vielzahl an Schildchen und Hinweisen etwas über das Ziel hinausschießen, ist nicht klar.

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Tiffany erklärte in einem weiteren Video, dass sie die Unterkunft im letzten Moment gebucht hatte und nicht ganz so genau auf die Bewertungen schaute. Sie sah dabei zwar, dass es "viele Hinweise" der Gastgeber gebe, nahm das aber nicht als Warnung wahr.

Ihre Room-Tour sahen auf TikTok mittlerweile mehr als 2 Millionen User. Mehr als 233.000 Mal wurde der Clip mit "Gefällt mir" markiert.

Titelfoto: Montage: Screenshot/TikTok/@authentiffany_ (3)

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