Jonas Deichmann hat es geschafft! Extremsportler nach irrem Trip endlich am Ziel

Aktualisiert: 29. November, 18 Uhr

München - Der Extremsportler Jonas Deichmann ist nach seinem 14-monatigen Triathlon um die Welt am Ziel in München angekommen. Nach 120 Ironman-Triathlons beendete der 34-Jährige am Montag um 16.15 Uhr seine bisher größte sportliche Herausforderung auf dem Odeonsplatz.

Jonas Deichmann (34) ist wieder in Deutschland. Seine Reise wird der Extremsportler auf dem Münchner Odeonsplatz beenden.
Jonas Deichmann (34) ist wieder in Deutschland. Seine Reise wird der Extremsportler auf dem Münchner Odeonsplatz beenden.  © Markus Weinberg/Jonas Deichman/dpa

In München wurde Deichmann trotz eisiger Temperaturen von Freunden, Familie, Fans und einem großen Medienaufgebot empfangen. "Die letzten zwei Tage hatten wir Schneefall und die übelsten Wetterbedingungen", sagte Deichmann der Deutschen Presse-Agentur.

Kurz vor seiner Ankunft machte der gebürtige Stuttgarter in Seeshaupt (Landkreis Weilheim-Schongau) am Starnberger See Rast. Dort tankte der Leistungssportler noch einmal Energie für die letzten rund 50 Kilometer bis zum Ziel: "In Seeshaupt gab es beim Bäcker leckere Nusshörnchen", sagte Deichmann.

Auf seiner Reise ist der Schwabe unter anderem 54 Tage entlang der Adria-Küste geschwommen, bei minus 20 Grad durch Sibirien geradelt und rund 5000 Kilometer quer durch die Hitze Mexikos gerannt.

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Nun ist für den Athleten erst einmal Erholung angesagt. Nach 14 Monaten Triathlon wolle er seinem Körper auch 14 Monate Erholung gönnen, sagte Deichmann.

Deichmann freut sich auf "Maultaschen und Käsespätzle"

Jonas Deichmann (34) hatte sich vor über einem Jahr zu einem Triathlon um die Welt aufgemacht.
Jonas Deichmann (34) hatte sich vor über einem Jahr zu einem Triathlon um die Welt aufgemacht.  © Privat/Jonas Deichmann/dpa
Der 34-Jährige durchquerte unter anderem mit 120 Marathons Mexiko - teils inklusive Begleitung.
Der 34-Jährige durchquerte unter anderem mit 120 Marathons Mexiko - teils inklusive Begleitung.  © ---/Ravir Film/dpa
Der deutsche Extremsportler Jonas Deichmann hebt am Odeonsplatz im Ziel seines Triathlon um die Welt sein Fahrrad in die Höhe.
Der deutsche Extremsportler Jonas Deichmann hebt am Odeonsplatz im Ziel seines Triathlon um die Welt sein Fahrrad in die Höhe.  © Felix Hörhager/dpa

Für den langbärtigen Abenteurer geht es nach eigenen Angaben nun erst einmal zum Friseur. Sein Bart sei ihm mittlerweile "zu lang und ungepflegt", scherzte Deichmann.

Der Spitzensportler wurde in den mexikanischen Medien als der "deutsche Forrest Gump" bekannt. Wie Tom Hanks als Forrest Gump im gleichnamigen US-Film von 1994, trug Deichmann bei seiner Reise durch das Land der Azteken eine rote Kappe der Firma Bubba Gump Shrimp Company und einen langen Bart.

Deichmann, der im Schwarzwald aufwuchs, freut sich vor allem darauf, seine Freunde und Familie zu sehen und mal wieder "Maultaschen und Käsespätzle" zu essen. Die nächste große Herausforderung ist bereits für 2023 geplant - noch verrät Deichmann aber keine Details.

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Bei der Triathlon-Langdistanz "Ironman" müssen 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen bewältigt werden..

Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

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