Kind spielt am Handy: Plötzlich bekommt Familie Möbel im Wert von 2000 Dollar!

Monmouth Junction (New Jersey/USA) - Eine junge Mutter aus dem US-Bundesstaat New Jersey konnte ihren Augen kaum trauen, als sie Tag für Tag neue Möbelstücke und Deko-Artikel nach Hause geliefert bekam, die sie allesamt nicht bestellt hatte.

Tagtäglich klingelte der Postbote an der Tür der Kumars. (Symbolbild)
Tagtäglich klingelte der Postbote an der Tür der Kumars. (Symbolbild)  © 123rf/c5media

Madhu Kumar reagierte verwirrt und auch ein wenig panisch, schließlich betrug die Rechnung für alles zusammen in etwa 2000 US-Dollar (knapp 1750 Euro) – eine Menge Geld für unerwünschtes Mobiliar.

Was war hier nur los?

Zwar hatte sie einige der Teile zuvor bereits auf der Website von Walmart betrachtet und auch in ihren Einkaufwagen gelegt – auf "kaufen" hatte sie jedoch nie geklickt.

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Verwundert begann sich die kleine Familie also auf die Suche nach dem Übeltäter zu machen und wurde schon bald in einem der Kinderzimmer fündig.

Wie das Nachrichtenportal NBC New York berichtete, stellte sich heraus, dass Ayaansh (2), der jüngste Sohn der Kumars, seine Eltern und älteren Geschwister scheinbar genau beim Online-Shopping beobachtet hatte und es gern einmal selbst austesten wollte.

Und so begann er, als er das nächste Mal das Handy seiner Mutter in die Hände bekam, sogleich ihren Einkaufswagen zu entleeren.

Die Handys der Kumars bekommen ab sofort Passwörter!

Der Übeltäter wurde schon bald gefunden! Es handelte sich um den 22 Monate alten Ayaansh.
Der Übeltäter wurde schon bald gefunden! Es handelte sich um den 22 Monate alten Ayaansh.  © 123rf/eugenesergeev

Glücklicherweise konnte die Familie das Ganze mit Humor nehmen – nicht zuletzt, weil sie den vollen Betrag ausgezahlt bekommen, sobald sie die Möbel zurückgegeben.

Derzeit spielen sie jedoch mit dem Gedanken, das ein oder andere Teil zu behalten – einfach als Erinnerung an den ersten großen Einkaufsbummel des kleinen Ayaansh.

"Er ist so klein, er ist so süß", schmunzelte seine Mutter weiterhin.

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Trotzdem wollen sie und ihr Mann in Zukunft vorsichtiger sein.

Und so gab der Vater des Kleinkindes, Pramod, an, dass es wohl oder übel an der Zeit ist, die Telefone der Familie mit "komplizierten Passwörtern oder Gesichtserkennungen" zu versehen.

Titelfoto: 123rf/c5media

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