Luxusyacht von Capri-Sonne-Chef kracht in Hafen - der stellt klar: Ich war's nicht!

St. Martin (Karibik) - Diese Szenen sorgten für weltweite Lacher: Im Februar 2021 krachte eine Luxusyacht auf der Karibikinsel St. Martin mehrfach gegen den Bootsanleger. Nun stellt der Besitzer des Schiffes, der Milliardär und Capri-Sonne-Chef Hans-Peter Wild (80), klar, dass er mit dem Vorfall eigentlich nichts zu tun hat.

Auf YouTube erfreuen sich Videos der Kollision der "Go" mit dem Anlegesteg sehr großer Beliebtheit.
Auf YouTube erfreuen sich Videos der Kollision der "Go" mit dem Anlegesteg sehr großer Beliebtheit.  © Bildmontage: YouTube/ stefan veraguas

Videos des Missgeschicks hatten sich rasend schnell im Netz verbreitet. Hunderttausende spotteten über die offensichtliche Unfähigkeit des Kapitäns, das Millionen teure Schiff namens "Go" zum Anliegen zu bringen.

Doch dabei hätte der Kapitän gar nicht besser reagieren können, so Hans-Peter Wild in einem kürzlichen Interview mit dem Manager-Magazin. Denn der habe in dieser Situation alles richtig gemacht.

Zugleich machte der Unternehmer deutlich, dass er nicht selbst am Steuer des riesigen Bootes gesessen hatte. Denn das könnte er auch gar nicht.

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Um so eine 77 Meter lange Luxusyacht zu steuern, muss man eine spezielle Ausbildung besitzen. Und diese hat der Milliardär, dessen Vermögen auf 2,7 Milliarden Euro geschätzt wird, nicht. Selbst wenn er also gewollt hätte, hätte der Schweizer seine "Go" nicht steuern können. Dafür hatte er den Crash "hautnah" miterlebt.

Doch wie kam es dann zu dem kuriosen Vorfall? Der 80-Jährige stellte klar, dass seinen Kapitän definitiv keine Schuld treffen würde. Der wahre Schuldige sei die Technik gewesen, um genau zu sein die Bordcomputer.

Gleich alle zwölf miteinander vernetzten Systeme waren ausgefallen. Das machte die Yacht dann kurzerhand manövrierunfähig.

Yacht "Go" kollidiert mit Anlegesteg

Obwohl er es sich wohl hätte leisten können, sprang die Versicherung bei der wohl immens hohen Schadenssumme an Bootssteg und Schiff ein. Beides ist wieder hergestellt. Verletzt wurde bei dem unglücklichen Vorgang übrigens niemand.

Ob der Kapitän seinen Job behalten durfte, ist nicht bekannt.

Titelfoto: Bildmontage: YouTube/ stefan veraguas

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