Mann platzt in eigene Trauerfeier: Dann wird es noch kurioser

Salt Lake City (USA) - Was für ein makabres Geschenk!

Eli McCann erschien auf der eigenen Beerdigung.
Eli McCann erschien auf der eigenen Beerdigung.  © Twitter/Screenshots/@EliMcCann

Eli McCann aus Salt Lake City platzte ausgerechnet an seinem 33. Geburtstag in die eigene Trauerfeier. Hätte er dafür nicht tot sein müssen? Im Prinzip schon, doch seine Freunde und Verwandten nahmen an jenem Tag schonmal Abschied von ihm, obwohl er quicklebendig war.

Verantwortlich für die kuriose Situation war sein damaliger Freund Skylar Westerdahl. Dieser wollte seinem Partner unbedingt etwas ganz besonderes zum Geburtstag schenken - was ihm zweifelsfrei gelang.

McCann berichtete erst jetzt auf seiner Twitter-Seite von dem makabren Ereignis, das mittlerweile drei Jahre zurückliegt. Der Mirror wollte Näheres wissen und sprach mit dem Amerikaner über das ungewöhnliche Event im Jahr 2017. 

McCann berichtete: "Er sagte mir, wir würden zu einem schönen Abendessen gehen, also mussten wir uns schick machen... Zwanzig Minuten später kamen wir bei einem Freund an, wo ich sehen konnte, dass alle Fenster mit Vorhängen verdunkelt waren, was ich seltsam fand. Er sagte, wir müssten drinnen einen Halt einlegen und Hallo sagen, also bin ich mit aus dem Auto raus."

Und weiter: "Als wir hereinkamen, sah ich ungefähr 15 meiner Freunde alle in Schwarz gekleidet auf den Stühlen sitzen und so tun als würden sie leise weinen."

Reguläre Party nach "Gottesdienst"

Eli McCann konnte seinem Nachruf zusehen.
Eli McCann konnte seinem Nachruf zusehen.  © Twitter/Screenshots/@EliMcCann

McCann, der mittlerweile mit seinem Freund Skylar Westerdahl verheiratet ist, nahm die Situation damals unvoreingenommen hin und spielte direkt mit. 

"Mein Mann nahm sofort Platz und ein Freund in priesterlicher Kleidung stand auf und begrüßte alle zu meiner Beerdigung. Sie alle taten so, als könnten sie mich während des gesamten Gottesdienstes nicht sehen oder hören."

Und weiter: "Nachdem ich gemerkt hatte, dass sie mich ignorierten, setzte ich mich einfach auf einen der Stühle und schaute mir den Gottesdienst an. Es war so charmant und lustig und morbide und ich liebte jede Sekunde davon."

Die Trauerfeier dauerte etwa 30 Minuten. Sie beinhaltete eine Diashow mit Fotos und den Bette Midler-Klassiker "Wind Beneath My Wings". 

Nach dem "Gottesdienst" gab es eine reguläre Party, bei der die Leute aufhörten, so zu tun, als könnten sie McCann nicht sehen. "Es war so perfekt", zeigte sich der Beschenkte noch heute begeistert. 

Viele Menschen wären wohl eher entsetzt gewesen. Doch die beiden Männer wussten eben, was sie wollten. 

Titelfoto: Twitter/Screenshots/@EliMcCann

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