Mann wird versehentlich zum reichsten Mensch der Welt, dann folgt die Enttäuschung

Georgia (USA) - Über Nacht zum Billionär! Ein Krankenpfleger aus den USA wurde durch Kryptowährungen zum wohlhabendsten Mann der Welt - allerdings gehört ihm das viele Geld leider nicht wirklich.

Der US-Amerikaner Christopher Williamson besaß zwischenzeitlich Billionen an US-Dollars, leider aber nur theoretisch.
Der US-Amerikaner Christopher Williamson besaß zwischenzeitlich Billionen an US-Dollars, leider aber nur theoretisch.  © twitter.com/Christo44044658

Christopher Williamson aus dem US-Bundesstaat Georgia hatte 20 US-Dollar (knapp 17 Euro) in eine Kryptowährung investiert. Allerdings nicht in den berühmten Bitcoin, sondern in eine lustig gemeinte Scherz-Währung, den sogenannten "Rocket Bunny".

Als er am nächsten Morgen aufwachte und einen Blick auf sein Online-Konto warf, sei er "fast aus dem Bett gefallen", erklärte der junge Mann später in einem Interview.

Denn in seiner Krypto-Geldbörse wartete eine dicke Überraschung: Dort stand, dass seine 20 Dollar inzwischen 1.184.158.683.482,77 Dollar wert seien - also 1,184 Billionen!

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Später wuchs diese Zahl sogar noch weiter an, sodass der US-Amerikaner zwischenzeitlich sogar 183 Billionen US-Dollar, umgerechnet also 153 Billionen Euro in Form von Rocket Bunny besaß.

Zum Vergleich: Der derzeit reichste Mann der Welt, Amazon-Gründer Jeff Bezos (57), hat laut dem Forbes-Magazin aktuell "nur" 200 Milliarden Dollar auf dem Konto.

Dumm nur, dass all das ein technisches Missverständnis war: Christopher Williamson musste herausfinden, dass sein immenser Reichtum nur durch einen Anzeige-Fehler bei der Handelsplattform "Coinbase" zustande kam. Seine Billionen waren also nicht echt.

Beinahe-Billionär versucht, das Ganze mit Humor zu nehmen

Über "Coinbase" lassen sich Kryptowährungen wie Bitcoin, Dogecoin oder eben "Rabbit Coin" kaufen und verkaufen.
Über "Coinbase" lassen sich Kryptowährungen wie Bitcoin, Dogecoin oder eben "Rabbit Coin" kaufen und verkaufen.  © Richard Drew/AP/dpa

Der Account des Krankenpfleger-Azubis wurde deshalb vorerst auf Eis gelegt, während die Betreiber des Online-Marktplatzes für Kryptowährungen herausfinden wollen, was da genau schiefgelaufen ist.

Deshalb kann der US-Amerikaner auch nicht auf sein theoretisches Vermögen zugreifen und es in echtes Geld umwandeln.

Über seine kuriose Situation sagte Christopher Williamson: "Ich versuche, das Ganze mit Humor zu nehmen. Aber es ist auch deprimierend."

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Kein Wunder, dass es ihm so geht. Immerhin durfte er für einen kurzen Moment glauben, dass er quasi auf einen Schlag eine Million Mal den Sechser im Lotto getroffen hat, nur um am Ende doch nichts von dem schönen Geld abzubekommen.

Titelfoto: Richard Drew/AP/dpa und twitter.com/Christo44044658

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