Münchner irrt nach Schamanenritual tagelang durch Kolumbiens Dschungel

Bogotá/München - Ein Münchner ist mehrere Tage nach seinem Verschwinden in Kolumbien geschwächt wiedergefunden worden.

Der 29-Jährige verirrte sich im Dschungel Kolumbiens. (Symbolbild)
Der 29-Jährige verirrte sich im Dschungel Kolumbiens. (Symbolbild)  © Manuel Meyer/dpa-tmn

Der 29 Jahre alte Mann sei "desorientiert und dehydriert", aber "ansonsten gesund" entdeckt worden, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. Der Mann wohnt in der Hauptstadt.

Der junge Mann wurde am 13. April als vermisst gemeldet. Er sei am Mittwoch gefunden worden, nachdem Suchtrupps die Region Putumayo im Süden Kolumbiens, in der er zuletzt gesehen worden war, durchkämmt hatten, wie die Polizei in Berlin mitteilte.

Daraufhin sei er in einem Militärkrankenhaus in der Stadt Mocoa untersucht worden.

Kolumbianischen Medienberichten zufolge hatte der 29-Jährige - der sich in Kolumbien aufhielt, um "sich selbst zu finden" - nach einem Schamanenritual nachts ohne Dokumente seine Unterkunft im Dschungel verlassen.

In einem Video der kolumbianischen Polizei erklärte er, nun an einem spirituellen Ritual teilnehmen zu wollen, um das Erlebte zu verarbeiten.

Titelfoto: Manuel Meyer/dpa-tmn

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