Sprenggranate "mitgeerntet": Einsatz bei Zuckerproduzenten

Ochsenfurt - Eine unerwünschte Erntebeigabe ist bei einem Zuckerproduzenten im Kreis Würzburg aufgetaucht: eine 35 Zentimeter lange Sprenggranate.

Die Granate wurde bei Wartungsarbeiten gefunden (Symbolfoto).
Die Granate wurde bei Wartungsarbeiten gefunden (Symbolfoto).  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die Firma in Ochsenfurt hatte das Fundstück bei Wartungsarbeiten in ihrer Anlage gefunden und die Polizei gerufen. 

Diese konnte schnell Entwarnung geben: Der Zünder war nicht mehr vorhanden, so dass für die elf Mitarbeiter keine ernsthafte Gefahr bestand.

Die Granate stamme mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus dem Zweiten Weltkrieg, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. 

Sie sei vermutlich mit der letzten Ernte eingebracht und als Fremdkörper von der Anlage aussortiert worden. Eine Polizeistreife transportierte die Granate am Dienstag ab. 

Das Sprengkommando des Landeskriminalamts sollte diese im Anschluss entsorgen.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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