Vermeintlicher Astronaut bringt Frau mit dreister Masche um 47.500 Euro

Tokio - Wie dreist ist das denn: Ein vermeintlicher Astronaut auf Betrugsmission hat eine gutgläubige Japanerin um eine stattliche Geldsumme gebracht.

Eine Frau wurde in Tokio mit einer dreisten Masche abgezockt. (Symbolbild)
Eine Frau wurde in Tokio mit einer dreisten Masche abgezockt. (Symbolbild)  © 123RF/fizkes

Wie die japanische Tageszeitung "Hokkaido Shimbun" am Montag berichtete, hatte die Frau in ihren 30ern nach eigenen Angaben den "russischen Astronauten" im Internet kennengelernt.

Nach seiner "Mission" wolle er in Japan wohnen, habe der Mann ihr geschrieben. Er würde schon mal seine Sachen schicken, was sie bitte bezahlen möge.

Daraufhin sei sie von jemandem kontaktiert worden, der sich als Mitarbeiter einer Transportfirma ausgegeben und sie aufgefordert habe, die Versicherungsgebühr für das "Gepäck eines Russen" zu bezahlen.

Daraufhin habe sie insgesamt sechs Millionen Yen (47.500 Euro) auf ein Konto überwiesen.

Doch anscheinend verschwand der "Astronaut" damit in unbekannte Sphären, denn die Frau sieht sich nun als Betrugsopfer und wandte sich dem Bericht zufolge an die Stadtverwaltung.

Titelfoto: 123RF/fizkes

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