Viele Sterbefälle: In einigen Regionen gibt es immer weniger Männer

Moskau (Russland) - Große Sorge in Russland! Dort soll fast ein Viertel aller Todesfälle Menschen im erwerbsfähigen Alter - also von 15 bis etwa 65 Jahre - treffen. Ganze 80 Prozent davon sind demnach Männer.

Sterben die Männer, gefährdet das oft den Wohlstand vieler Familien. (Symbolbild)
Sterben die Männer, gefährdet das oft den Wohlstand vieler Familien. (Symbolbild)  © 123rf.com/Janece Flippo

Laut der russischen Nachrichtenagentur TASS seien es konkret 24 Prozent aller Todesfälle.

Weil die Betroffenen in der Blüte ihres Lebens stehen, müsste die hohe Sterblichkeit eigentlich vermeidbar sein.

Nach Angaben des russischen Gesundheitsministeriums werden die vielen Sterbefälle junger Männer vor allem in Regionen registriert, in denen es die meisten Alkoholabhängigen sowie viele Menschen mit einer Alkoholpsychose gibt.

Zudem werde dort auch illegaler Alkohol besonders häufig konsumiert.

Zu viel oder oft auch gepantschter Alkohol könnten also die Ursachen für die vielen Sterbefälle sein.

Problem: Sterben die Väter, Ehemänner oder Söhne, ist somit oft auch der Wohlstand der Familien gefährdet, sagte Sergey Rybalchenko, Vorsitzender der Gesellschaftlichen Kammer der Russischen Föderation.

Denn in Russland sind die Männer in der Regel für den Erwerb zuständig.

Seiner Ansicht nach könne die Situation "nicht allein durch die Medizin gelöst werden. Wir können nicht alle heilen, die am Rande zwischen Leben und Tod stehen. Wir müssen die Ursachen beseitigen, die zu diesen Todesfällen führen."

Titelfoto: 123rf.com/Janece Flippo

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