Wie von einer anderen Welt: Spaniern geht bizarrer Riesen-Fisch ins Netz

Ceuta - Diesen Fang werden die Fischer so schnell nicht vergessen: Vor den Küsten des südspanischen Ceuta ging nichts ahnenden Seeleuten kürzlich ein gigantischer Mondfisch ins Netz.

Die Fischer staunten nicht schlecht: Was ist uns denn da ins Netz gegangenen?
Die Fischer staunten nicht schlecht: Was ist uns denn da ins Netz gegangenen?  © screenshots/facebook/Universidad de Sevilla

Wie die Universität von Sevilla mitteilte, analysierte ein Team von Meeresbiologen den außergewöhnlichen Fang.

Unglaubliche 2,90 Meter soll der Knochenfisch lang gewesen sein - von Flosse zu Flosse wurde er gar auf 3,20 Meter geschätzt. Sein Gewicht war dabei sogar so groß, dass die Waage an Bord nicht ausreichte. Die Wissenschaftler schätzen allerdings, dass der Fisch rund zwei Tonnen schwer sein müsste.

Es ist zwar bekannt, dass Mondfische sehr groß und extrem schwer werden können, meist bleiben sie aber wesentlich schmächtiger. Das spanische Exemplar ist eines der größten, die jemals gefangen wurden.

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"Als wir ankamen, waren wir erstaunt. Wir konnten unser Glück kaum fassen, denn bislang wussten wir nur aus Büchern und Fachartikeln, wie groß ein Mondfisch werden kann", zitierte der Stern den Meeresbiologen Enrique Ostale.

"Aber wir rechneten nicht damit, jemals selbst einen beobachten und anfassen zu können", so der begeisterte Forscher.

Das Video des gigantischen Fisches

Das sind Mondfische

Die kugelrunden Meeresbewohner, die in vielen anderen Sprachen als "Sonnenfische" bezeichnet werden, leben vor allem in warmen Gewässern.

Die Quallen-Fresser schwimmen gelegentlich bis an die Meeresoberfläche - können aber auch in 500 Metern Tiefe gut überleben.

Der spanische Mondfisch wurde nach kurzen Analysen wieder ins Meer entlassen.

Titelfoto: screenshots/facebook/Universidad de Sevilla

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