Helfer retten Ertrinkende, doch etwas stimmt mit ihr nicht

Hachinohe - Schockmoment für YouTube-Star Tanaka Natsuki! In den sozialen Medien berichtete die Japanerin am Freitag über ein ungewöhnliches Ereignis.

Ein Rettungsteam wurde gerufen, um die "Leiche" aus dem Wasser zu bergen. Die entpuppte sich schließlich als Sexpuppe.
Ein Rettungsteam wurde gerufen, um die "Leiche" aus dem Wasser zu bergen. Die entpuppte sich schließlich als Sexpuppe.  © Screenshot Twitter/@nachangagaga (2)

Die junge Frau bereitete gerade einen Clip vor, als sie zum Wasser blickte und glaubte, eine Tote im Pazifik entdeckt zu haben.

"Als ich ein Video über das Angeln drehte, hatte ich das Gefühl, eine Leiche sei angespült worden", schrieb die Influencerin bei Instagram.

Und entwarnte sofort: "Aber es stellte sich heraus, dass es eine aufblasbare Gummipuppe war. Feuerwehr und Krankenwagen kamen. Die Puppe wurde sicher gerettet. Schön."

Pastorin wird Stripperin, weil sie pleite ist: Dann überschlagen sich die Ereignisse
Kurioses Pastorin wird Stripperin, weil sie pleite ist: Dann überschlagen sich die Ereignisse

Ihrem Eintrag fügte sie Fotos einer Puppe hinzu, die mit dem Gesicht nach unten zu sehen ist und offenbar Dessous trägt. Schaulustige versammelten sich auf dem Kai, und sahen den Rettungskräften zu.

Ein weiteres Bild zeigte einen Rettungsschwimmer im Wasser, der die Puppe an Seilen zieht.

Eine Sexpuppe hatte sich im Hafen von Hachinohe (Präfektur Aomori), an der Nordküste Japans, verirrt und trieb in der Nähe der Docks!

Fall von illegaler Müllentsorgung

Laut der japanischen Computerspiel-Plattform "Kotaku" hatte ein weiterer besorgter Zeuge die Behörden über den Vorfall informiert. Polizei, Feuerwehr und ein Krankenwagen rückten daraufhin an und betrieben demnach einen enormen Aufwand, um die vermeintlich echte Frau an Land zu ziehen.

Offenbar handelt es sich um einen weiteren Fall der illegalen Müllentsorgung. Es sei auch nicht das erste Mal gewesen, dass eine weggeworfene Liebespuppe mit einer Leiche verwechselt wurde. Und wahrscheinlich wird es auch nicht das letzte Mal sein.

Japanische Internetnutzer drückten indes ihr Verständnis für den Irrtum aus und gratulierten den Rettern zu ihrer schnellen Reaktion. "Das ist natürlich lustig, aber nicht für die Rettungsdienste", hieß es von vielen Nutzern. Oder: "Leute, entsorgt euren Müll richtig!"

Titelfoto: Screenshot Twitter/@nachangagaga (2)

Mehr zum Thema Kurioses: