Kein Kinder- und Jugendbuchpreis: Transgender entspricht nicht den Statuten der Bischofskonferenz

Köln - Weil das nominierte Buch nicht den Statuten entspricht, vergibt die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) dieses Jahr nicht den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis.

Im Roman "Papierklavier" von Elisabeth Steinkellner (40) geht es um das Leben der 16-jährigen Maia. In ihrem Freundeskreis gibt es eine Person, die Transgender ist. (Symbolfoto)
Im Roman "Papierklavier" von Elisabeth Steinkellner (40) geht es um das Leben der 16-jährigen Maia. In ihrem Freundeskreis gibt es eine Person, die Transgender ist. (Symbolfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Der DBK-Sprecher bestätigte am Sonntag auf Anfrage einen entsprechenden Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers.

Im nominierten Roman "Papierklavier" von Elisabeth Steinkellner (40) geht es um das Leben der 16-jährigen Maia. In ihrem Freundeskreis gibt es eine Person, die Transgender ist. Damit sind Menschen gemeint, die sich dem Geschlecht, das ihnen bei Geburt zugeschrieben wurde, nicht zugehörig fühlen.

Mit dem Preis zeichnet die DBK deutschsprachige Bücher aus, "die beispielhaft und altersgemäß religiöse Erfahrungen vermitteln, Glaubenswissen erschließen und christliche Lebenshaltungen verdeutlichen".

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Zur diesjährigen Ablehnung teilte der Sprecher mit: "Das ist ein normaler Vorgang. Vor einigen Jahren hat es schon einmal kein Preisbuch gegeben. Der Ständige Rat war der Auffassung, dass das vorgeschlagene Preisbuch nicht den Kriterien der Statuten des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises entspricht."

Die Jury hat aus der vielfältigen Liste der Empfehlungsbücher kein neues Preisbuch vorgeschlagen.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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