Straubinger Stadtrat: Zebrastreifen und Stadtturm in Regenbogen-Farben?

Straubing - Auf ihrer Instagram-Seite nennt es der Verein "Queer in Niederbayern e.V." ein wertvolles "Zeichen für Toleranz & gegen Queerfeindlichkeit".

Wirds den Straubingern zu bunt? Regenbogen-Farben für Zebrastreifen könnten problematisch werden. Doch es gäbe weitere Ideen.
Wirds den Straubingern zu bunt? Regenbogen-Farben für Zebrastreifen könnten problematisch werden. Doch es gäbe weitere Ideen.  © Montage/Schimpfhauser/privat

Es geht um die Forderung eines Straubinger Stadtrats, mit verschiedenen Maßnahmen ein klares Statement für die LGBTQ-Community zu setzen.

Im Straubinger Hauptausschuss regte Robert Obermaier zu diesem Schritt an - ein Politiker, der für die CSU im Rathaus sitzt.

Der Chefarzt einer Chirurgie soll als mögliche Maßnahmen eine entsprechende Beleuchtung des Straubinger Stadtturms genannt haben, aber auch Zebrastreifen in Regenbogen-Optik in den Idee-Topf geworfen.

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Der Bayerische Rundfunk hatte über die Idee berichtet und bei dem Medizin-Professor nachgefragt: "Natürlich dürfen wir nicht einfach Zebrastreifen um-malen, wenn dann die Gefahr steigt, dass Unfälle passieren", zitiert der BR Obermaier.

Ihm ginge es darum, das Thema überhaupt aufs Tapet zu bringen. Es seien auch spezielle Bereiche für Graffiti- und andere Künstler eine Option.

Gegner der Vorschläge sollen - neben der Verkehrssicherheit - auch die Kosten in den Fokus gerückt haben.

Am kommenden Montag soll der Stadtrat den Vorschlag des Mediziners besprechen. "Natürlich darf es nicht nur Symbolpolitik geben", schreibt Queer in Niederbayern auf Instagram und fordert konkrete Maßnahmen.

Titelfoto: Montage/Schimpfhauser/privat

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