Neue Masche: So verändert das Coronavirus das Onlinedating!

Netz - Beim Dating gibt es von Zeit zu Zeit zum Teil sehr skurrile Maschen. Beim Onlinedating sowieso. Doch jetzt gibt's den ersten Corona-Trend auf Tinder und Co.!

Auf Tinder wurden schon unzählige Dating-Maschen angewendet.
Auf Tinder wurden schon unzählige Dating-Maschen angewendet.  © 123RF/Thanakorn Hormniam

Erst wurde das sogenannte Breadcrumbing viral. Dabei sendet eine Person auf einem Datingportal seinem Gegenüber belanglose Nachrichten, um sich diejenige Person warm zu halten.

Mit dem "Ghosting" wurde wenig später quasi das komplette Gegenteil von Breadcrumbing viral. Plötzlich bekam man gar keine Nachrichten mehr von seinem Chat-Partner.

Richtig schlimm wurde es mit dem "Gaslighting": Da haben sich einige Liebessuchende von ihrem Gegenüber emotional so fertig machen lassen, dass das Selbstwertgefühl völlig am Boden war. Sogar ein Stück weit Abhängig von seinem Dating-Partner waren sie dann.

Doch nun kommt "Coronazoning"!

"Coronazoning" funktioniert ähnlich wie "Friendzoning". Während man bei Letzterem einfach ein guter Freund bleibt, erreicht man dieses Level beim "Coronazoning" jedoch gar nicht erst.

Das passiert beim "Coronazoning"

In Zeiten von Corona wird Dating ohnehin zur Herausforderung.
In Zeiten von Corona wird Dating ohnehin zur Herausforderung.  © dpa/Center for Disease Control/Planet Pix via ZUMA Wire

Denn auch wenn ein Liebessuchender jemanden zum chatten und telefonieren hat, wird es nie zu einem Date kommen, wie das österreichische Medium heute.at herausgefunden hat.

Als Indiz für "Coronazoning" gilt beispielsweise, dass es partout zu keiner ernsthaften Unterhaltung kommt. 

So ist der Chat-Partner mehr auf einen Zeitvertreib aus und freut sich jedes Mal über unterhaltsame Videos.

Antworten auf ernste Fragen gibt es hingegen kaum, der Chat bleibt oberflächlich. Längere Telefonate gibt es beim "Coronazoning" ebenso wenig.

Theoretisch lernt man seinen Chat-Partner nicht einmal richtig kennen!

Wer auf der Suche nach etwas Ernstem ist, sollte diesen Partnern keine Aufmerksamkeit und Zeit mehr schenken. 

Sobald die Isolation zu Ende ist, wird man höchstwahrscheinlich ohnehin nichts mehr von ihnen hören.

Titelfoto: dpa/Center for Disease Control/Planet Pix via ZUMA Wire, 123RF/Thanakorn Hormniam

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