Sex-Flaute? Das Liebesleben der Deutschen in Zeiten von Corona

München - Laut einer Umfrage des Playboys haben sich die Corona-Maßnahmen vor allem auf das Liebesleben von Paaren in Deutschland ausgewirkt. 

Der Corona-Lockdown wirkt sich auch auf das Liebesleben der Deutschen aus. (Symbolbild)
Der Corona-Lockdown wirkt sich auch auf das Liebesleben der Deutschen aus. (Symbolbild)  © TORWAI Suebsri/ 123RF

Nach eigenen Angaben standen rund 18 Prozent der in festen Beziehungen lebenden Deutschen im Lockdown eine Sexflaute durch. Von den Singles gaben nur knapp sieben Prozent an, weniger intime Dates als sonst zu haben. 

Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Norstat im Auftrag des Magazins Playboy.

Die Corona-Maßnahmen zeigten demnach nur geringe, aber in der Tendenz eher negative Effekte auf das Sexleben der Deutschen.

Wo zuvor rund 70 Prozent der Bevölkerung zufrieden mit ihrem Sexleben waren, waren es während des Lockdowns nur noch etwa 67 Prozent. 

Trotzdem glauben mehr Befragte an einen Babyboom (40,5 Prozent), als an eine Scheidungsflut (36,6 Prozent) in Folge von Corona.

Immerhin gaben 16,3 Prozent der in Partnerschaften lebenden Deutschen an, während des Lockdowns mehr Sex gehabt zu haben als zuvor. Bei den Singles waren es 2,7 Prozent.

Außerdem scheint die Zeit zu Hause, Paaren mehr Raum zur Entfaltung zu geben: Laut der Umfrage waren 14,2 Prozent der Befragten experimentierfreudiger im Bett als zuvor und zwölf Prozent sprachen mit ihrem Partner häufiger über ihre sexuellen Wünsche.

Titelfoto: TORWAI Suebsri/ 123RF

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