Lufthansa-Chef gesteht Fehler ein: Flug-Chaos wird noch lange andauern!

Frankfurt am Main - Flug-Chaos geht weiter! Lufthansa-Chef Carsten Spohr (55) hat die Passagiere auf weitere Schwierigkeiten im Luftverkehr eingestimmt.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr (55) entschuldigte sich für einige Versäumnisse während des Hochfahrens der Kapazitäten nach der Corona-Krise.
Lufthansa-Chef Carsten Spohr (55) entschuldigte sich für einige Versäumnisse während des Hochfahrens der Kapazitäten nach der Corona-Krise.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Die von Personalmangel, Teileknappheit und eingeschränktem Luftraum geprägte Situation werde sich "kurzfristig kaum verbessern", erklärte der Chef der größten Airline-Gruppe Europas in einem Schreiben an die Passagiere.

Zwar plane die Branche allein in Europa mehrere Tausend Neueinstellungen. "Dieser Kapazitätsaufbau wird sich allerdings erst im kommenden Winter stabilisierend auswirken können."

Spohr entschuldigte sich im Namen des Unternehmens dafür, dass nach dem Corona-Einbruch das "Hochfahren des komplexen Luftverkehrssystems von fast Null auf derzeit wieder fast 90 Prozent" nicht zur angestrebten Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Robustheit geführt habe.

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Der Manager räumte ein, dass auch dem Lufthansa-Konzern in einigen Bereichen Personal fehle.

Ab dem kommenden Sommer will der Konzern wieder die zwischenzeitlich stillgelegten Großflugzeuge vom Typ A380 einsetzen.

Lufthansa-Chef gibt zu: "An der ein oder anderen Stelle" mit dem Sparen übertrieben

In einem weiteren Schreiben an die Belegschaft erklärte Spohr, dass der Vorstand es "an der ein oder anderen Stelle" mit dem Sparen übertrieben habe. Der Lufthansa-Chef führte dafür den Druck der mehr als 10 Milliarden Euro schweren Verluste in der Corona-Krise an.

Er wies auf die Einmaligkeit der Situation hin: "Ganz offen gesagt: Es war auch für unsere Führungsmannschaft und mich persönlich die erste zu bewältigende Pandemie."

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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