UFO, Yetis, Kannibalen: Rätsel um brutalen Tod von neun Studenten am Djatlow-Pass endlich gelöst!

Russland - Das Rätsel um den Tod von neun Studenten, die während eines Skiausflugs auf mysteriöse Weise ums Leben kam, sorgt seit 61 Jahren für wilde Spekulationen rund um Yetis, Aliens und politische Verschwörungen. 

Ein Blick auf das Zelt, das der Suchtrupp am 26. Februar 1959 vorgefunden hatte. Das Zelt war von innen aufgeschnitten worden.
Ein Blick auf das Zelt, das der Suchtrupp am 26. Februar 1959 vorgefunden hatte. Das Zelt war von innen aufgeschnitten worden.  © Wikipedia Commons

Das Drama am Djatlow-Pass im Jahr 1959 sorgt seit Bekanntwerden nicht nur unter Mystery-Fans für teils aberwitzige Theorien.

Nachdem die Gruppe ihre 220-Meilen-Skitour nicht wie geplant beendet hatte, begann die Fahndung.

Die Leichen der Ski-Wanderer, die im nördlichen Ural ums Leben kamen, wiesen grausame Verletzungen auf. Neben eingeschlagenen Schädeln und gebrochenen Rippen wurden zwei der Studenten sogar Augen und Zunge entfernt. 

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Dennoch gab es bei keinem der Verstorbenen Anzeichen für einen Kampf.

Außerdem trugen die leblosen Körper teilweise nur Unterwäsche und wurden barfuß aufgefunden. Laut dem damaligen Untersuchungsbericht sollen einige Kleidungsstücke sogar radioaktiv verseucht gewesen sein.

Kein Wunder, dass seitdem munter spekuliert wird. Die einen sagen, es waren Aliens. Andere sind sich sicher, dass ein Yeti die neun Studenten getötet hat. 

Einige gehen davon aus, dass ein nahe lebendes indigenes Volk für das Ableben verantwortlich sei.

Wanderer am Djatlow-Pass sollen nach einer Lawine erfroren sein

Laut neusten Untersuchungen soll eine Lawine die Todesursache gewesen sein. (Symbolbild)
Laut neusten Untersuchungen soll eine Lawine die Todesursache gewesen sein. (Symbolbild)  © 123rf/ Roman

Wieder andere vermuten eine sowjetische Intrige. Schließlich liegen die Untersuchungsberichte bis heute unter Verschluss. Ein Teil der Gruppe soll KGB-Verbindungen gehabt und sich auf einer geheimen Mission befunden haben, um US-Agenten zu treffen.

Die russische Generalstaatsanwaltschaft macht allen Verschwörungsanhängern nun einen Strich durch die Rechnung: Oberstaatsanwalt Andrei Kuryakov erklärte laut Sun, das Zelt der Gruppe sei durch eine Lawine in Gefahr gewesen, und die neun Opfer haben versucht, sich hinter einem Gebirgskamm zu schützen.

"Dies war ein natürlicher Schutz vor der Lawine. Sie haben alles richtig gemacht", sagte Kuryakov.

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Warum die Neun trotzdem ums Leben kamen, stellte er dann so dar: "Sie zündeten ein Feuer an und suchten dann nach ihrem Zelt - aber es war nach der Lawine im Schnee verschwunden und sie erfroren bei Temperaturen zwischen minus 40 °C und minus 45 °C."

Unter diesen Umständen hätten sie keine Chance gehabt, meinte der Oberstaatsanwalt.

Ob der neue Bericht den vielen Verschwörungstheorien ein Ende setzen oder diesen eher neuen Antrieb geben wird, bleibt abzuwarten.

Titelfoto: Wikipedia Commons

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