Dreijähriger ist plötzlich weg: Familie geht fast vier Tage lang durch die Hölle

Ontario (Kanada) - Auf einmal war er wie vom Erdboden verschluckt! Jude Leyton (3) war gerade noch mit seiner Familie in deren Fischerhütte in Ontario/Kanada gewesen, dann sah ihn plötzlich niemand mehr.

Jude Leyton (3) war plötzlich nicht mehr da.
Jude Leyton (3) war plötzlich nicht mehr da.  © Twitter/Screenshot/@Kat_leyton

Vergangenen Sonntag verschwand der Dreijährige gegen 11 Uhr auf mysteriöse Weise vom Grundstück seiner Eltern. Erst suchte nur seine Familie nach ihm, dann musste schließlich die Polizei einschreiten, wie aktuell der Mirror berichtet.

Polizisten, eine Hundeeinheit, eine Unterwassersuch- und eine Bergungseinheit und Mitglieder aus freiwilligen Such- und Rettungsteams von Ontario durchkämmten ein etwa zwei Quadratkilometer großes Gelände an der Canoe Lake Road.

Die Teams kämpften sich fast vier Tage und drei Nächte lang durch das schwer zu durchforstende Gebiet, während die Sorge der Familie mit jeder weiteren Stunde wuchs. Nachts herrschten in der Gegend Minustemperaturen, was die Lage noch brenzliger machte.

Doch dann das Wunder! Nur einen Kilometer von seinem Zuhause entfernt tauchte das Kleinkind schließlich wieder auf. Der Polizist Scott McNames entdeckte den Jungen in einem Gebüsch, wo er gerade schlief.

Mutter meldet sich via Twitter

"Hallo Jude, wir sind hier, um dir zu helfen und wir werden dich zu deiner Mutter und deinem Vater bringen", sagte der 53-Jährige zu dem Kleinen.

Da der Kleine winterfest gekleidet war, litt er zum Glück nicht einmal an Unterkühlung, schien auch sonst in guter Verfassung zu sein. Dennoch wurde er zur Sicherheit in ein Krankenhaus gebracht.

Judes erleichterte Mutter, die Dichterin Katherine Leyton, bedankte sich am folgenden Nachmittag auf Twitter. Dort schrieb sie: "Wir können nicht ausdrücken, wie wir uns fühlen, da wir unseren unglaublich belastbaren Sohn Jude wieder sicher in unseren Armen haben. Unsere gesamte Familie ist nach der zweifellos schlimmsten Erfahrung unseres Lebens überglücklich."

Auch Scott McNames zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Job, sagte, dass es der "beste Arbeitstag seit 25 Jahren" gewesen sei.

Titelfoto: Twitter/Screenshot/@Kat_leyton

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