Gruselig! Spaziergänger entdeckt kopflose Kreatur an beliebtem Badestrand

Portugal - An einem beliebten Strandabschnitt an der portugiesischen Algarve hat ein Spaziergänger eine gruselige Entdeckung gemacht.

An einem Strand an der Algarve (Portugal) wurde das kopflose Wesen gefunden.
An einem Strand an der Algarve (Portugal) wurde das kopflose Wesen gefunden.  © Matthias Balk/dpa

Wie zuerst die Wochenzeitung Portugal Resident berichtete, hatte James Clegg am Fuß der Klippen von Lagos bei Porto de Mós etwas Merkwürdiges zwischen den Felsen entdeckt, das er zunächst nicht zu deuten wusste.

Der Zeitung schrieb er in einer E-Mail: "Ich habe vor ein paar Tagen ein kopfloses Tier am Strand gefunden." Zuerst habe er dabei an einen Seelöwen gedacht. "Aber sein Bauch sieht aus wie ein Wal", beschrieb der Mann zu den Fotos weiter. Das Wesen sei etwa 1,5 Meter lang. Er könne sich keinen Reim darauf machen.

Die Journalisten wurden daraufhin aktiv und kontaktierten einen Meeresbiologen, der das Rätsel um das mysteriöse Tier schließlich für James lösen sollte.

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Der Experte wusste demnach schon anhand der Fotos, um welches Tier es sich bei dem Kadaver handelt...

Meeresbiologe äußert traurige Vermutung

Der Experte bestätigte der Zeitung, dass es sich nur um einen Delfin handeln könne, der offenbar schon vor längerer Zeit umgekommen sei. Die genau Art lasse sich allerdings nur anhand einer genetischen Analyse oder der Untersuchung der Gaumenspalte feststellen. Anhand des Fotos glaube er aber, dass hier ein jung gestorbenes Weibchen vorliege. Die knochenlose Schwanzflosse sei noch gut auf den Bildern erkennbar.

Dann hatte der Biologe allerdings noch eine traurige Vermutung: "Das Fehlen der rechten Brustflosse und des Kopfes kann darauf hindeuten, dass das Tier in Fischernetzen steckengeblieben ist." Die sauberen Schnittflächen ließen vermuten, dass der Delfin von Fischern aus dem Netz herausgeschnitten und anschließend ins Meer geschmissen wurde. Ob er erst durch die Schnitte oder schon vorher umgekommen sei, lasse sich aber nur spekulieren.

So traurig die Geschichte ist, die hinter dem gefundenen Kadaver stecken könnte, so erleichtert dürfte dennoch der Finder gewesen sein, dass das Rätsel um seine gruselige Entdeckung am Strand so schnell gelöst werden konnte.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa (Bildmontage)

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