US-Militär ist ratlos: Die Suche nach den UFOs geht weiter

Washington (USA) - Ja, richtig gelesen: Die US-Army bekommt immer mehr Meldungen von "Unbekannten Flugobjekten", oder kurz: UFOs. Wirkliche Hinweise auf einen tatsächlich außerirdischen Ursprung gibt es nicht – Erklärungen aber ebenso wenig.

Gibt es bisher unentdecktes Leben im Weltall? (Symbolbild)
Gibt es bisher unentdecktes Leben im Weltall? (Symbolbild)  © oorka/123RF

Anfang dieser Woche musste das US-Militär dem amerikanischen Repräsentantenhaus Rede und Antwort stehen. Der Anlass: Die erste Anhörung seit mehr als 50 Jahren zu "Unidentified Aerial Phenomena", sprich, "Nicht identifizierte Luftphänomene" (UAP). Das ist die offizielle Bezeichnung der Amerikaner für UFOs.

Und die bereiten den ranghöchsten Soldaten dort Kopfzerbrechen. Der Vorsitzende des Unterausschusses für Spionageabwehr im Repräsentantenhaus, Andre Carson (47), sagte: "UAP sind unerklärlich, das ist wahr. Aber sie sind real. Sie müssen untersucht werden."

Noch gebe es aber keine Hinweise darauf, dass unter den "Himmelsobjekten" welche einen außerirdischen Ursprung hätten, wie der Vizedirektor des Marine-Geheimdienstes (ONI), Scott Bray, sagte.

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Pentagon-Mitarbeiter Ronald Moultrie meinte: "Wir sind offen für alle Hypothesen und Schlussfolgerungen, auf die wir stoßen könnten." Moultrie ist nach eigenen Aussagen Science-Fiction-Fan.

Auch andere Länder beobachten immer wieder UFOs

Scott Bray, Vizedirektor des Marine-Geheimdienstes (ONI), erklärt bei der Anhörung im US-Repräsentantenhaus ein Video mit einem unbekannten Flugobjekt.
Scott Bray, Vizedirektor des Marine-Geheimdienstes (ONI), erklärt bei der Anhörung im US-Repräsentantenhaus ein Video mit einem unbekannten Flugobjekt.  © Kevin Dietsch / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

Das ist wohl auch bitter nötig, denn die Beobachtungen gibt es nicht nur in den USA. Auch die Chinesen hätten eine vergleichbare UAP-Taskforce eingerichtet.

"Es ist also klar, dass eine Reihe von Ländern Dinge im Luftraum beobachten, die sie nicht identifizieren können", fuhr der Geheimdienstler fort.

Im Juni vergangenen Jahres hatten die US-Geheimdienste einen Bericht zu UAP vorgelegt. Darin konnten sie rund 140 "Himmelserscheinungen" der letzten zwei Jahrzehnte nicht erklären. Seit der Veröffentlichung des Berichts habe die Zahl der gemeldeten Beobachtungen auf rund 400 zugenommen.

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Futter für Verschwörungstheoretiker und Ufologen: Nur ein Teil der Anhörung war öffentlich.

Mehrere Fragen der Abgeordneten an Bray und Moultrie sollten danach hinter verschlossenen Türen diskutiert werden.

Titelfoto: Kevin Dietsch / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

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