Hessischer Sonderermittler nimmt Arbeit zu "NSU 2.0"-Drohmails auf

Wiesbaden - Hanspeter Mener wird als Sonderermittler federführend die Ermittlungen zu den "NSU 2.0"-Drohmails in Hessen leiten.

Die Ermittlungen zu den Drohschreiben in Hessen seien von besonderer Bedeutung, sagte Innenminister Peter Beuth (Symbolbild).
Die Ermittlungen zu den Drohschreiben in Hessen seien von besonderer Bedeutung, sagte Innenminister Peter Beuth (Symbolbild).  © dpa/Boris Rössler

Der 54-Jährige werde die bisherigen Ermittlungen zu den Droh-Mails sehr genau analysieren und mit einem neuen Blick auch neue Ermittlungs-Ansätze einbringen, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Freitag in Wiesbaden.

"Ziel ist es, den oder die Täter aus der Anonymität zu reißen", so Beuth weiter.

Dafür werden dem Sonderermittler alle technischen und personellen Ressourcen zur Verfügung stehen, kündigte der Innenminister an. "Diese Ermittlungen haben höchste Priorität und werden mit allem Nachdruck geführt."

Mener, der als Direktor der Kriminaldirektion im Polizeipräsidium Frankfurt tätig ist, werde bei seiner Arbeit unmittelbar dem Landespolizeipräsidenten berichten.

Der Ermittlungs-Komplex zu den Drohschreiben in Hessen sei von besonderer Bedeutung und die Erwartungs-Haltung sei zu Recht, dass sich die Polizei diesen Ermittlungen mit aller Kraft und allen zur Verfügung stehenden Mitteln widme, erklärte der Sonderermittler.

"Ich nehme diese schwere Aufgabe an und werde alles in meiner Macht Stehende tun, um die Ermittlungen weiter voranzutreiben."

Titelfoto: dpa/Boris Rössler

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