Winterberg: Befürchteter Besucheransturm blieb vorerst aus

Winterberg – Staus, Müll, Falschparker und Verstöße gegen die Corona-Regeln: Behörden rechnen an diesem Wochenende wieder mit einem Besucheransturm in Wintersportgebieten in der Eifel sowie dem Sauer- und dem Bergischen Land.

Am Wochenende werden in den NRW-Wintersportgebieten wieder viele Tagestouristen erwartet.
Am Wochenende werden in den NRW-Wintersportgebieten wieder viele Tagestouristen erwartet.  © Marius Becker/dpa

Nach zum Teil chaotischen Zuständen wird es am Samstag voraussichtlich wieder viele Tagestouristen in die mit Schnee bedeckten Gebiete ziehen.

Betroffen sind unter anderem die Orte Winterberg, Hellenthal, Reichshof und Hilchenbach.

In der Corona-Pandemie sind viele Hänge, Skilifte und Rodelpisten aber wegen der Hygienevorschriften gesperrt.

Auch die nötige Infrastruktur für Tagestouristen wie Parkplätze oder Toiletten sind gesperrt.

So kündigte die Polizei des Hochsauerlandkreises am Freitag erneut verstärkte Kontrollen an. Unterstützt werden die Beamten dabei durch Hundertschaften der Bereitschaftspolizei und einer Reiterstaffel.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigte für das Wochenende zwar kaltes, aber trübes Winterwetter an und warnte vor zum Teil glatten Straßen.

Update, 11.08 Uhr: Bislang ruhige Lage in Winterberg

Nach dem großen Ansturm und teils chaotischen Zuständen in den Wintersportgebieten in Nordrhein-Westfalen zum Jahreswechsel ist es am Samstag im sauerländischen Winterberg zunächst ruhig geblieben.

Am Vormittag war nach Polizeiangaben so gut wie kein Verkehr auf den Straßen zu beobachten. Vereinzelt seien Autos zu sehen gewesen, die an gesperrten Parkplätzen hielten und weitergeschickt worden seien, wie ein dpa-Reporter berichtete.

Ansonsten sei es zunächst sehr entspannt gewesen.

Update, 13.11 Uhr: Ansturm auf Wintersportgebiete in NRW bleibt am Samstag vorerst aus

Der befürchtete Ansturm auf die Wintersportgebiete in Nordrhein-Westfalen ist am Samstag zunächst ausgeblieben.
Der befürchtete Ansturm auf die Wintersportgebiete in Nordrhein-Westfalen ist am Samstag zunächst ausgeblieben.  © Marcel Kusch/dpa

Der befürchtete Ansturm auf die Wintersportgebiete in Nordrhein-Westfalen ist am Samstag zunächst ausgeblieben. Nach Polizeiangaben war es in beliebten Orten im Sauerland und in der Eifel vorerst ruhig. In Winterberg sei so gut wie kein Verkehr auf den Straßen zu beobachten, sagte eine Sprecherin der Polizei am Vormittag.

Am Mittag hätten sich die Parkplätze hinter der gesperrten Zone und die Rodelpisten allerdings langsam gefüllt. Der Zulauf in Winterberg, Schmallenberg, Sundern und Olsberg halte sich aber in Grenzen und sei kein Vergleich zum vergangenen Wochenende, sagte ein Sprecher. "Wir sind sehr froh, dass die Menschen den Appellen folgen."

Auch in der Eifel gab es am Vormittag laut Polizei fast keinen Zustrom. Etwa in Hellenthal sei es ruhig. Lediglich in Bad Münstereifel seien einige Parkplätze ausgelastet. Die Straßen seien dennoch frei und es gebe keine Verstöße gegen die Corona-Regeln, sagte ein Sprecher.

In Olpe habe es ebenfalls kaum Aufkommen gegeben. Bisher seien keine ordnungsrechtlichen Maßnahmen nötig gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Dennoch bleibe der Appell an die Tagestouristen bestehen: "Bleiben Sie zu Hause".

Alle Maßnahmen würden weiterhin gelten - auch für den Sonntag.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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