Familie trifft in Urlaubsparadies ein: Kurz darauf ist alles ruiniert!

Whitsundays (Australien) - So hatten sie sich ihren Urlaub nie im Leben vorgestellt: Mish und Kirk Ryan-Welsh wollten zusammen mit ihrem Sohn eine wundervolle Zeit im australischen "Daydream Island Resort and Living Reef" verbringen. Doch schon kurz nach der Ankunft wurde ihnen bewusst, dass alles ruiniert war.

Mish und Kirk Ryan-Welsh wollten zusammen mit ihrem Sohn Jiah eine schöne Zeit verbringen.
Mish und Kirk Ryan-Welsh wollten zusammen mit ihrem Sohn Jiah eine schöne Zeit verbringen.  © TikTok/Screenshot/mishandkirkandjiah

Auf Instagram und TikTok meldete sich die australische Familie mit einem sehr ausführlichen Posting - und einer Menge "Video-Beweisbildern".

Ihre besondere Reue: Sie hätten sich von der Instagram-Seite des Hotels blenden lassen, statt sich die Hunderten negativen Google-Bewertungen anzusehen.

So heißt es in dem Posting (redigiert, Anm. d. Redaktion) unter anderem: "Unser Zimmer war total verschimmelt, das Bad, die Lampenschirme, die Vorhänge und die Kissen. Alle Angestellten waren Teenager und hassten es offensichtlich, auf der Insel zu sein."

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Und weiter: "Wir bestellten zwei Gläser Champagner. Das Mädchen füllte beide nur bis zur Hälfte: Wir brachten sie zurück und sagten 'Champagner sollte bis oben hin gefüllt werden', und sie sagte 'das ist alles, was wir noch haben'..."

Familie wechselt den Urlaubsort

Die Pools waren dreckig, die Möwen aggressiv.
Die Pools waren dreckig, die Möwen aggressiv.  © Bildmontage: TikTok/Screenshots/mishandkirkandjiah
Der Spielplatz war geschlossen, viele Möbel völlig verdreckt.
Der Spielplatz war geschlossen, viele Möbel völlig verdreckt.  © Bildmontage: TikTok/Screenshots/mishandkirkandjiah
Der Sandstrand war ein Steinstrand, die Mülleimer am Überlaufen.
Der Sandstrand war ein Steinstrand, die Mülleimer am Überlaufen.  © Bildmontage: TikTok/Screenshots/mishandkirkandjiah

Videobilder der Familie zeigen:

  • einen dreckigen Pool
  • Möwen, die über Essen auf einem Tisch herfallen
  • einen gesperrten Spielplatz
  • eine geschlossene Bar
  • einen kaputten Snack-Automaten
  • einen "Sandstrand" voller Steine
  • einen überquellenden Mülleimer

... und vieles mehr.

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Zu berichten hatten Mish und Kirk allerdings noch bedeutend mehr: "Ameisen überall im Zimmer und im Bett. Die Pools waren eiskalt und sehr schmutzig. (...) Wenn man das Abendessen nicht eine Woche im Voraus bucht, bekommt man keinen Tisch im Restaurant, + sie bieten keinen Zimmerservice an. Also muss man sieben Nächte lang Pizza zum Mitnehmen essen, während man von Möwen angegriffen wird."

Lange hätten sie den "Spaß" allerdings nicht mitgemacht. Sie seien nach Hamilton Island gefahren, um ihre Reise dort fortzusetzen (erfolgreich). Allerdings habe sie das Hunderte Dollar gekostet.

Von schicken Fotos wollen sich die Australier in Zukunft nun nicht mehr blenden lassen, stattdessen auf Bewertungen achten.

Titelfoto: Bildmontage: TikTok/Screenshots/mishandkirkandjiah

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