FlixTrain-Neustart nach langem Corona-Stillstand: Diese Strecke ist neu

München - Der private Bahn-Konkurrent FlixTrain hat mit der Inbetriebnahme der sechsten Fernzug-Linie zwischen München und Frankfurt nach eigenen Angaben den Neustart nach monatelangem Corona-Stillstand abgeschlossen.

Die Eisenbahn-Marke des Unternehmens FlixMobility, das vor allem durch FlixBus bekannt wurde, setzt auf preisbewusste Kunden.
Die Eisenbahn-Marke des Unternehmens FlixMobility, das vor allem durch FlixBus bekannt wurde, setzt auf preisbewusste Kunden.  © Christian Charisius/dpa

Die ersten Linien von Köln nach Hamburg und Berlin sind bereits ab 20. Mai gestartet, am Freitag fährt FlixTrain erstmals zwischen FFM und München.

"Damit ist unser volles Netz mit sechs Linien in Betrieb", sagte Flixbus-Mitgründer und Geschäftsführer André Schwämmlein (34) der Funke Mediengruppe. Die Nachfrage im Land wachse Woche für Woche. Er führte weiter aus: "Von daher sind wir sehr zufrieden mit dem Neustart. Und wir schauen sehr optimistisch auf den Sommer."

"Es gibt deutlich mehr Ziele und kürzere Reisezeiten. Auf bestehenden Strecken ist der FlixTrain bis zu eine Stunde schneller unterwegs als vorher und damit fast auf ICE-Niveau", sagte Schwämmlein. Während der Betrieb in der Pandemie stillstand, sei die Flotte komplett überarbeitet und vereinheitlicht worden.

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Es gebe jetzt ausschließlich Großraumwagen mit entsprechend neuen Sitzen. FlixTrain wolle nicht den ICE kopieren und der Deutschen Bahn auch keinesfalls Passagiere wegnehmen.

"Wenn 2030 insgesamt 300 Millionen Reisende im Fernverkehr auf der Schiene unterwegs sein sollen, dann wird das nur mit FlixTrain gehen, die DB alleine schafft das nicht", erklärte Schwämmlein im Hinblick auf die Zukunft in Deutschland.

FlixMobility vor allem durch Fernbus-Marke Flixbus bekannt

Die Eisenbahn-Marke des Unternehmens FlixMobility, das vor allem durch die Fernbus-Marke FlixBus bekannt wurde, setzt auf preisbewusste Kunden. Auch FlixBus fährt derzeit seinen Betrieb laut Schwämmlein wieder hoch.

Das Streckennetz sei derzeit noch kleiner als vor der Coronavirus-Pandemie. Das liege unter anderem an den vielen unterschiedlichen Regelungen etwa für Grenzübertritte: "In Deutschland haben wir die Hälfte aller Haltestellen wieder am Netz - rund 200 - und ein Drittel der Fahrten gegenüber dem Vorkrisenniveau."

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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