Ausgerechnet Ischgl! So will das Skigebiet corona-frei bleiben

Ischgl (Österreich) - Der österreichische Wintersportort Ischgl, im März Hotspot bei der Verbreitung der Corona-Pandemie, will in der bevorstehenden Saison eines der sichersten Ziele im Alpenraum sein. 

Skifahrer warten bei Sonnenschein an Liften im Skigebiet der Idalp in Ischgl.
Skifahrer warten bei Sonnenschein an Liften im Skigebiet der Idalp in Ischgl.  © dpa/Felix Hörhager

"Die Erfahrungen des vergangenen Winters bestimmen unser Handeln für die Zukunft", betonten die Tourismus- und Seilbahn-Verantwortlichen am heutigen Dienstag.

So habe die Silvrettaseilbahn AG zuletzt rund 700.000 Euro in Gesundheits- und Sicherheitsstandards investiert. Kameras sollen sofort über Gruppen-Bildung beim Anstehen aufklären. Zudem sollen Wartezeiten vorhergesagt und mit Kaltvernebelungsgeräten die Seilbahn-Kabinen desinfiziert werden.

Der Tourismusverband Paznaun-Ischgl habe gemeinsam mit den Skigebieten eine neue App pro Ort im Paznauntal entwickelt, die auch die Möglichkeit der Gäste-Registrierung in Restaurants einschließe, hieß es. 

Das System zum Testen von Gästen, Mitarbeitern und Einheimischen auf das Coronavirus hin werde derzeit ausgebaut.

Après-Ski wird nicht wie gewohnt möglich sein

Après-Ski könnte es im Winter wieder geben. Aber es ist wahrscheinlich, dass es eine neue Form annimmt. (Symbolbild)
Après-Ski könnte es im Winter wieder geben. Aber es ist wahrscheinlich, dass es eine neue Form annimmt. (Symbolbild)  © 123RF/fabio formaggio

Après-Ski werde es in diesem Winter in der bisher bekannten Form nicht geben. Die Skigebiete erarbeiten spezielle Konzepte.

Geplant ist der erste Skitag in Ischgl am 26. November, Galtür soll am 5. Dezember, Kappl und See am 18. Dezember folgen.

Unterdessen wird das von der Bundesregierung lancierte Corona-Testprogramm für den Tourismus ausgeweitet, wie das Tourismusministerium der österreichischen Nachrichtenagentur APA mitteilte. 

Damit seien nun etwa auch Skilehrer, Bergführer, Reisebegleiter, Fremdenführer oder Privatzimmervermieter anspruchsberechtigt und könnten sich einmal pro Woche testen lassen. 

Titelfoto: dpa/Felix Hörhager

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