Jugendherbergen am stärksten betroffen: Übernachtungen in NRW im März stark gesunken

Düsseldorf – Reisen ist momentan ein schwieriges Thema. Es ist darum auch nicht verwunderlich, dass die Zahl der Übernachtungen in nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetrieben im März 2021 stark gesunken ist.

Am stärksten betroffen sind laut der Statistik Hütten, Jugendherbergen und Campingplätze. (Symbolbild)
Am stärksten betroffen sind laut der Statistik Hütten, Jugendherbergen und Campingplätze. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Mit 1.224.781 lag sie im Vergleich zum März vor einem Jahr am Beginn der Corona-Pandemie um 37,9 Prozent niedriger, wie das Statistische Landesamt (IT.NRW) am Dienstag mitteilte.

Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland (114.296) ging sogar um 55,8 Prozent zurück.

Die Zahl der Gästeankünfte sank um 54,3 Prozent auf 334.011 (darunter 37.459 ausländische Gäste), das ist ein Minus von 67,6 Prozent.

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Im Vergleich zum März 2019 sank die Übernachtungszahl um 71,3 Prozent, die der Gästeankünfte um 83,1 Prozent.

Für alle Betriebsarten ermittelten die Statistiker im März 2021 niedrigere Gästezahlen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Jugendherbergen und Campingplätze stark betroffen

Die prozentual höchsten Rückgänge wurden mit 96,6 Prozent weniger Ankünften und 90,5 Prozent weniger Übernachtungen für Hütten, Jugendherbergen und ähnliche Betriebe ermittelt.

Campingplätze waren am zweitstärksten von den Einbußen betroffen. Hier gingen die Ankünfte um 90,2 Prozent zurück, die Übernachtungen um 80,9 Prozent.

Wie IT.NRW weiter mitteilte, besuchten knapp 800.000 Gäste von Januar bis März 2021 die Beherbergungsbetriebe und Campingplätze in NRW. Das waren 80,6 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen war mit 3,1 Millionen um 67,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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