Aida sagt Silvester-Kreuzfahrten ab, Staatsanwaltschaft ermittelt

Rostock - Nach den erheblichen IT-Problemen bei der Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises und der Absage von Silvesterkreuzfahrten rund um die Kanaren hat die Rostocker Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.

Die "Aidaperla" fährt auf der Elbe in Richtung Nordsee.
Die "Aidaperla" fährt auf der Elbe in Richtung Nordsee.  © Christian Charisius/dpa

"Unsere IT-Spezialisten und die von Aida schauen, was passiert ist", sagte der Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft, Harald Nowack, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Den Ermittlungen sei eine Anfrage von Aida Cruises an das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern vorangegangen.

Über aktuelle Erkenntnisse über die mögliche Ursache der IT-Störung könne noch nichts gesagt werden, sagte Nowack.

In Medien war zuvor über einen möglichen Hackerangriff spekuliert worden.

Ein Sprecher von Aida Cruises sagte am Dienstag, dass die IT-Probleme weiter bestehen. Das Unternehmen sei per Telefon oder E-Mail nicht zu erreichen. Die begonnenen Reisen der Schiffe "AidaPerla" und "AidaMar" seien regulär beendet worden, die neuen Reisen wurden jedoch nicht angetreten.

Eigentlich hatten die Silvester-Reisen trotz der neuerlichen Einstufung der Kanarischen Inseln als Corona-Risikogebiet stattfinden sollen.

Begonnen hatten laut Sprecher die IT-Störungen auf der "AidaMar", Vorgänge an Bord, die normalerweise mit einer Chipkarte erfolgen, mussten per Hand geschehen.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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