Skiurlaub in Österreich in Coronavirus-Zeiten: Das sollten Reisende wissen

München/Wien (Österreich) - Wer über einen Urlaub in der kalten Jahreszeit nachdenkt, muss sich in Coronavirus-Zeiten genau informieren: In Österreich gilt in der kommenden Wintersportsaison auf den Pisten die sogenannte 3G-Regel.

Auf nach Österreich in der kommenden Wintersportsaison? Auf den Pisten im Land gilt die sogenannte 3G-Regel. (Symbolbild)
Auf nach Österreich in der kommenden Wintersportsaison? Auf den Pisten im Land gilt die sogenannte 3G-Regel. (Symbolbild)  © Barbara Gindl/APA/dpa

Seilbahnbetreiber dürfen nur gegen Covid-19 Geimpfte, Getestete oder Genesene befördern, wie die Regierung am Montag in Wien bekannt gab.

Abstandsregeln und Kapazitätsbeschränkungen wird es für die Skilifte nicht geben, eine FFP2-Maskenpflicht jedoch schon. Sollte die Auslastung der Intensivstationen mit Corona-Kranken steigen, werden die Regeln für Ungeimpfte verschärft.

"Ich bin überzeugt, dass mit diesen Rahmenbedingungen eine unbeschwerte, sichere Wintersaison in unserem Land möglich sein wird", sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (42) bei einer entsprechenden Pressekonferenz in Wien.

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Derzeit sind rund 200 Intensivbetten in Österreich mit Patienten belegt. Wenn die Zahl auf 300 steigt, dürfen Ungeimpfte keine Après-Ski-Lokale mehr besuchen - auch nicht mit negativem Test, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (47).

Ab dieser Stufe dürfen Seilbahnen, Gastronomie und Hotels außerdem keine Selbsttests mehr akzeptieren. Ab einer Intensivauslastung von 400 Betten müssen Ungeimpfte negative PCR-Tests vorweisen.

Die weniger genauen Antigentests sind dann nicht mehr ausreichend.

Titelfoto: Barbara Gindl/APA/dpa

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