Ungewisse Zukunft für Disneyland: Strenge Einlass-Kontrollen im Gespräch

Los Angeles (USA) - Börsen-Analysten der Wall Street sagten gar Unerfreuliches für Disney-Fans voraus.

Besucher laufen auf der Main Street im Disneyland Paris. Im Hintergrund sieht man das Schloss des Freizeitparks.
Besucher laufen auf der Main Street im Disneyland Paris. Im Hintergrund sieht man das Schloss des Freizeitparks.  © dpa/Jens Kalaene

Die Experten der Schweizer Bank UBS teilten laut der Los Angeles Times in dieser Woche mit, dass die Themenparks der "Walt Disney Company", also die Dineylands und Disney Worlds, möglicherweise nicht mehr in diesem Jahr öffnen.

Auch sollen ersten Prognosen zufolge nur noch etwa 50 Prozent der Gäste des vergangenen Jahres in den Freizeitpark gehen wollen.

"Darüber hinaus glauben wir jetzt, dass die anhaltenden Auswirkungen des Ausbruchs, einschließlich der Vermeidung von Menschenmengen und neuer Vorsichtsmaßnahmen für die Gesundheit, das Geschäft der Parks einschränken werden", so hieß es wohl in einer UBS-Mitteilung an Kunden der Bank. 

Ursprünglich waren die US-amerikanischen Disney-Parks bis zum 1. April geschlossen. Nun bleibt es "bis auf Weiteres" so, wie die Disney-Park-Betreiber auf ihren Websites mitteilen.

Zu den Vorhersagen der UBS Bank äußerten sich die Verantwortlichen in der "Walt Disney Company" bislang nicht.

Diese Maßnahmen sollen in den Disney-Parks ergriffen werden

Walt-Disney-Chef Robert Iger bei einer Veranstaltung. (Archivbild)
Walt-Disney-Chef Robert Iger bei einer Veranstaltung. (Archivbild)  © dpa/Michael Reynolds/EPA FILE

Damit sich die Besucher der Disney-Parks aber wieder wohlfühlen, sobald sie öffnen dürfen, wollen die Betreiber weitergehende Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. 

"So wie wir jetzt Taschenkontrollen für alle durchführen, die in unsere Parks gehen, könnte es beispielsweise sein, dass wir irgendwann beginnen, die Temperaturen der Menschen zu messen", erklärte Disney-Manager Robert Iger im Barrons-Podcast.

Auch über eine Limitierung der täglichen Besucher denkt Iger im Moment nach. 

Er schaut zudem nach China und beobachtet die dortige Entwicklung des Coronavirus und der Freizeitparks ganz genau, um daraus Schlüsse für sein weiteres Vorgehen zu ziehen.

Auch, wenn sich Iger als Optimist bezeichnet, vermag er dennoch keinen konkreten Öffnungstermin ins Auge zu fassen. Dies obliege den Behörden.

Ob die Maßnahmen auch im Pariser Disneyland angewendet werden, wurde nicht geklärt. Dieser Freizeitpark scheint jedoch länger geschlossen zu bleiben, da bereits Veranstaltungen bis Juli abgesagt wurden.

Titelfoto: dpa/Jens Kalaene

Mehr zum Thema Reisen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0