Was nun? Familie kommt im Urlaub an, dann der Schock: Hotel seit Monaten geschlossen!

Playa de las Americas - Eine fünfköpfige Familie aus Großbritannien bucht trotz Corona ihren Urlaub in Spanien. Doch was Mutter Laura Hodgson vor Ort erwartete, war der blanke Albtraum: Das bereits bezahlte Hotel war geschlossen!

Laura und ihr Freund Cory. Mit einer solchen Tortur haben sie wohl nicht gerechnet.
Laura und ihr Freund Cory. Mit einer solchen Tortur haben sie wohl nicht gerechnet.  © Screenshot/facebook Laura Hodgson

"Wir dachten tatsächlich, wir müssen jetzt am Strand zelten", so die 39-Jährige gegenüber dem "DailyMirror".

Gemeinsam mit ihrem Freund Corey (29) sowie ihren drei Kindern Abbie (16), Cruz (11) und Kyron (8) stand sie nach Ankunft vor verschlossenen Türen am Hotel Las Piramides im spanischen Playa de las Americas.

Über "Loveholidays" hat die Familie ihren Sommerurlaub gebucht, der sich vor Ort mehr und mehr zu einem Schreckgespenst zu verwandeln schien.

Bei ihrer Ankunft "haben wir keinerlei Information erhalten", so die 29-Jährige. Und auch beim Reiseveranstalter "Loveholidays" hat sie zunächst niemanden erreicht. Die Angst und die Ungewissheit, völlig aufgeschmissen und ohne Bleibe in einem fremden Land, war eine Tortur für die Nerven.

"Als wir das Hotel sahen, waren wir so schockiert. Überall auf den Fenstern lag Staub und es sah aus, als wäre es seit Monaten geschlossen gewesen", so die Mutter. Auch beim Gang um das Hotel entdeckten sie, dass der Pool leer war und die Möbel im inneren mit Planen und Decken abgedeckt waren.

Dann versuchte sie "Loveholidays telefonisch zu erreichen, aber ich konnte niemanden erreichen."

Laura Hodgson und ihre Familie kein Einzelfall

Wenig später ein Lichtblick. Der Besitzer eines benachbarten Hotels sprach die Familie an, erzählte ihnen, dass sie bei Leibe nicht die Einzigen seien, die plötzlich kamen und vor verschlossenen Türen standen.

Der Mann bot ihnen sein Hotel an, um die Familie ersatzweise unterzubringen. Doch die Kosten für die neue Bleibe hätte beinahe die gesamte Urlaubskasse aufgefressen. "Es wäre fast unser gesamtes Taschengeld gewesen", so Laura.

Ein Paar, welches ebenfalls im Las Parimides nächtigen wollte, wurde aufmerksam auf den Fall. Ihnen passierte beinahe das Gleiche, sie wurden jedoch im Vorhinein informiert, dass das Hotel geschlossen sei. Allerdings hatten sie einen Notfall-Kontakt zum Reiseveranstalter. Ein Lichtblick.

Nach Stunden der Bange gab es dann ein nicht all zu weit entferntes Ersatzhotel.

"11. Geburtstag meines Sohne ruiniert"

Der Veranstalter entschuldigte sich indes nur spärlich, überwies die bereits gezahlten Beträge allerdings inzwischen zurück. Zu den Gründen und dem mangelnden Service hält sich der Veranstalter allerdings bedeckt.

Am schlimmsten jedoch für Mutter Laura: "Der 11. Geburtstag meines Sohnes wurde damit ruiniert."

Sohnemann Cruz freute sich nämlich auf einen Geburtstag im "Paradies". Stattdessen war er geprägt von Angst, auf der Straße oder am Strand schlafen zu müssen.

Inzwischen ist überliefert, dass das Hotel hätte eigentlich schon wieder geöffnet sein sollen. Allerdings gab es einige terminliche Engpässe und Verzögerungen, weshalb es zum Zeitpunkt der Ankunft der Familie noch geschlossen war.

Titelfoto: Screenshot/facebook Laura Hodgson ; Screenshot/Twitter DailyMirror

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