Adieu, Après-Ski: Darauf müssen sich Ski-Touristen in Österreich einstellen

Wien - Viele Deutsche lieben Skifahren in Österreich. Nach dem Corona-Desaster in Ischgl müssen sie allerdings auf ein beliebtes Ritual verzichten.

Eine Après-Ski-Bar in Ischgl in Österreich.
Eine Après-Ski-Bar in Ischgl in Österreich.  © Jakob Gruber/APA/dpa

Après-Ski in Österreich findet in der bisherigen Form in diesem Winter wegen der Corona-Krise nicht mehr statt. 

Gedrängtes Stehen soll es in Bars und auf Terrassen nicht mehr geben, Essen und Getränke dürfen nur noch im Sitzen konsumiert werden. 

Das kündigte die österreichische Regierung am Donnerstag an. "Ski-Vergnügen ja, aber ohne Après-Ski", fasste Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zusammen.

Bei Partys im für seine Après-Ski-Szene berühmten Tiroler Skiort Ischgl hatten sich in der vergangenen Saison viele Touristen gerade auch aus Deutschland mit dem Coronavirus angesteckt. 

Tirols Landeschef Günther Platter begrüßte die Regeln. Après-Ski mache nur 3 Prozent der Wertschöpfung im Wintertourismus seines Bundeslands aus.

Die Après-Ski-Regeln sind Teil eines Gesamtkonzepts für den Ski-Tourismus. So sei in Seilbahnen ein Abstand von einem Meter und Maskenpflicht vorgeschrieben, Skischulen sollten höchstens zehn Schüler pro Gruppe haben und die Durchmischung zwischen Gruppen verhindern, kündigte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) an.

Außerdem sollen sich auch Skilehrer und Reisebegleiter zusätzlich zu Hotelmitarbeitern regelmäßig auf das Coronavirus testen lassen.

Titelfoto: Jakob Gruber/APA/dpa

Mehr zum Thema Reisen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0