Plastik im Hack? Hersteller ruft im Aldi und Lidl verkauftes Fleisch zurück

Münster - Der Hersteller Westfalenland Fleischwaren ruft ein Rinderhack-Produkt zurück, weil im Fleisch womöglich rote Kunststoff-Teilchen stecken könnten.

Das Hackfleisch wurde bei Aldi Nord sowie unter der Bezeichnung „Rinderhackfleisch im Schlauchbeutel, 500g, Landjunker“ bei Lidl verkauft.
Das Hackfleisch wurde bei Aldi Nord sowie unter der Bezeichnung „Rinderhackfleisch im Schlauchbeutel, 500g, Landjunker“ bei Lidl verkauft.  © Westfalenland, Fotomontage

Betroffen seien Hack-Päckchen bei Aldi Nord unter der Bezeichnung "Meine Metzgerei Frisches Rinderhackfleisch XXL, 800g" mit den Verbrauchsdaten 20.07.2021 und 21.7.2021 sowie der Kennzeichnung "DE NW 88888 EG" sowie der Artikel „Rinderhackfleisch im Schlauchbeutel, 500g, Landjunker“ verkauft bei Lidl mit dem Verbrauchsdatum 19.07.2021und der selben Kennzeichnung.

Die Fremdkörper könnten bis zu drei Millimeter lang sein, teilte der Hersteller aus Münster in Nordrhein-Westfalen am Montagabend mit.

Die Ware mit diesen Daten sei in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein sowie in Teilen von Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei Aldi Nord gehandelt worden.

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Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass dieses Produkt mit den Fremdkörpern verunreinigt sei, von einem Verzehr werde daher dringend abgeraten. Der Discounter habe die betroffene Ware schon aus dem Verkauf genommen.

Der Preis gekaufter Produkte werde bei der Rückgabe erstattet. Andere Verbrauchsdaten und Packungsgrößen seien vom Rückruf nicht betroffen.

Titelfoto: Westfalenland, Fotomontage

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