70 Tonnen schwerer Wal vor Küste angeschwemmt

Sorrent (Italien) - So etwas erlebt selbst die Küstenwache nicht alle Tage! In Süditalien wurde ein riesiger Wal an die Küste geschwemmt.

Es dauerte drei Tage, bis das tote Tier geborgen werden konnte.
Es dauerte drei Tage, bis das tote Tier geborgen werden konnte.  © Italienische Küstenwache

Taucher der Küstenwache fanden den riesigen Meeresbewohner vergangenen Sonntag an der Küste von Sorrent nahe Neapel.

Ein junges Walkalb erregte die Aufmerksamkeit der Taucher. Als sie sich näherten, führte sie das Jungtier an den traurigen Ort.

Das tote Elterntier wog etwa 70 Tonnen und musste mit Hilfe einer aufwendigen Operation vom Strand geborgen werden.

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Am Mittwoch wurden die Arbeiten abgeschlossen, berichtet die BBC. Zwei Schiffe waren an dem Unterfangen beteiligt.

Laut Küstenwache handelt es sich wahrscheinlich um einen der größten Walkadaver, die jemals in der Region gefunden wurden.

Tierschützer kümmerten sich um das Jungtier, bevor es wieder im Meer verschwand.

Meeresbiologen wollen das tote Säugetier bald obduzieren, um die Todesursache herauszufinden.

Bislang gibt es bereits erste Pläne, welche vorsehen, das riesige Skelett des Wals in einem Museum auszustellen.

Titelfoto: Italienische Küstenwache

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