Anwohner melden Blutspur vom Eingang bis ins vierte OG: Polizei stellt sich auf das Schlimmste ein

Erfurt - Blutspur in Mehrfamilienhaus! Nach einer durchaus beunruhigenden Meldung war die Polizei Erfurt auf das Schlimmste vorbereitet. Am Ende konnte jedoch Entwarnung gegeben werden.

Nach einer beunruhigenden Meldung waren die Beamten auf das Schlimmste eingestellt. Am Ende gab es jedoch Entwarnung. (Symbolbild)
Nach einer beunruhigenden Meldung waren die Beamten auf das Schlimmste eingestellt. Am Ende gab es jedoch Entwarnung. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Beamten der Polizeidienststelle Erfurt Süd machten sich am Freitag gegen 15.45 Uhr zu einem Einsatz in den Stadtteil Daberstedt. Parallel dazu wurden auch der Rettungsdienst und die Feuerwehr alarmiert.

Die Einsatzkräfte waren auf das Schlimmste vorbereitet, denn zuvor hatten Anwohner gemeldet, dass sich am Eingang eines Mehrfamilienhauses ein größerer frischer Blutfleck befand. Dazu führte auch noch eine verschmierte Blutspur bis zu einer Wohnung im vierten Obergeschoss, wie die Anwohner der Polizei mitteilten.

Vor Ort bestätigte sich die Mitteilung. Da die Polizei davon ausgehen musste, dass sich ein Verbrechen ereignet hatte oder akute Lebensgefahr für die 54-jährige Bewohnerin bestand, wollten die Einsatzkräfte die Tür gewaltsam öffnen. Dazu kam es jedoch nicht, weil die Wohnungsinhaberin ihre Tür öffnete und schlussendlich für Erleichterung sorgte:

Wie sich herausstellte, konnten keine verletzten Personen aufgefunden werden, allerdings klagte der betagte Dackel der Frau über gesundheitliche Probleme, welche zu den Blutungen geführt hatte.

Da die Besitzerin mit knapp 3 Promille im Blut nicht mehr in der Lage war, den Hund adäquat zu versorgen, wurde dieser von der Feuerwehr in eine Tierklinik gebracht.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mehr zum Thema Tiere:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0