Aus dem Beutel verstoßen: Känguru-Baby "Ötzi" trotzte dem Kältetod

Magdeburg - Ein kleines Känguru-Junges wurde im Zoo Magdeburg der Wärme seines Beutels verstoßen und musste sich frühzeitig der kalten Realität stellen. Die Tierpfleger haben ihm deshalb einen besonderen Namen verpasst.

Dem kleinen Beuteltier geht es mittlerweile wieder richtig gut.
Dem kleinen Beuteltier geht es mittlerweile wieder richtig gut.  © Zoo Magdeburg

Wie der Zoo Magdeburg auf Facebook mitteilte, war das kleine Beuteltier eines Morgens von Tierpflegern auf der Anlage der Kängurus gefunden worden.

Der kleine Mann wird auf fünf Monate alt geschätzt und wurde offensichtlich nicht mehr in den mütterlichen Beutel aufgenommen.

Die Januar-Kälte hätte ihn wohl fast das Leben gekostet, denn laut dem Zoo wurde er halb erfroren und beinahe steif in die Obhut genommen.

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Das war auch die "Inspiration" zur Namensgebung des kleinen Kängurus: Tierpfleger nannten ihn in Anlehnung an eine 1991 gefundene Gletschermumie aus den Ötztaler Alpen "Ötzi".

Tot und eingefroren ist das Beuteltier aber gar nicht mehr: "Ötzi" wird per Hand aufgezogen und seiner Mutterstube nachempfunden von seinen Menschen-Eltern in einem kleinen Beutel herumgetragen.

Dank der liebevollen Fürsorge hat das Känguru sein Gewicht schon auf 800 Gramm gesteigert und wirkt putzmunter.

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