Aus und vorbei: Suche nach dem Unstrut-Krokodil abgebrochen

Sondershausen/Schönewerda - Wegen mehreren erfolglosen Versuchen wird die Suche nach dem vermeintlichen Unstrut-Krokodil in Thüringen vorerst abgebrochen. 

Das vermeintliche Unstrut-Krokodil konnte bislang nicht gefunden werden (Symbolbild).
Das vermeintliche Unstrut-Krokodil konnte bislang nicht gefunden werden (Symbolbild).  © 123RF/sekarb

Kaum ein Thema bewegte den Kyffhäuserkreis in der vergangenen Woche so sehr wie das Unstrut-Krokodil. Eine Pferdebesitzerin gab an, das Reptil an der Unstrut bei Schönewerda gesichtet zu haben. Eine anschließende Suchaktion blieb allerdings erfolglos (TAG24 berichtete). 

Viele stellten sich daraufhin die Frage: Treibt das Reptil wirklich in dem Gewässer sein Unwesen? Die Frage kann nach wie vor nicht beantwortet werden. 

Nun wurde die Suche wegen fehlenden und vor allem konkreten, stichhaltigen Anhaltspunkten nach dem Landwirbeltier vorerst abgebrochen. Das erklärte das Landratsamt des Kyffhäuserkreises am Montag. 

Zuvor konnte eine an der Unstrut bei Schönewerda gefundene Kotprobe nicht einem Krokodil zugeordnet werden (TAG24 berichtete). Auch die Fußabdrücke brachten keine eindeutigen Hinweise auf die mögliche Echtheit das Landwirbeltiers in dem Gewässer.

Der Versuch das Tier mit einem toten Huhn anzulocken soll ebenfalls nicht mehr weiter verfolgt werden. Nichtsdestotrotz soll der Unstrutbereich im Kyffhäuserkreis weiter für Angler, Spaziergänger und Radfahrer gesperrt bleiben, heißt es. 

Ein ausgewiesener Fachmann wird in den nächsten Tagen den Kyffhäuserkreis besuchen, um sich von der Situation vor Ort ein Bild zu machen, kündigte das Landratsamt an. 

Titelfoto: 123RF/sekarb

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