Aussichtslose Lage: Tauben-Küken nach Bauarbeiten eingesperrt, Polizei handelt sofort

Bonn - Tierischer Rettungseinsatz für die Bundespolizei am Bonner Hauptbahnhof! Ein Zeuge hatte die Beamten alarmiert, nachdem er auf einige Taubenküken aufmerksam geworden war, die dringend Hilfe benötigten.

Die Beamten entfernten drei Bretter der Dachvorrichtung und schafften einen Fluchtweg für die Taubenküken.
Die Beamten entfernten drei Bretter der Dachvorrichtung und schafften einen Fluchtweg für die Taubenküken.  © Bundespolizei

Wäre der Zeuge nicht auf die kleinen Vögel aufmerksam geworden, wäre der Tod wohl ihr sicheres Schicksal gewesen!

Wie die Beamten in einer Mitteilung erklärten, hatte der aufmerksame Passant die jungen Flattermänner am Montagnachmittag gegen 14 Uhr bemerkt. Demnach hatten die hilflosen Tiere unter dem Dach eines Bahnsteigs gehockt.

Die Beamten machten sich daraufhin auf den Weg zum betroffenen Bahnsteig, wo sich die Beobachtung des Zeugen bestätigte. Kurz zuvor hatten dort Bauarbeiten stattgefunden, bei denen die Taubenküken wohl unbemerkt eingeschlossen worden waren. "Mehrere Bretter schlossen das Dach am Bahnsteig unterseitig ab und machten ein Entkommen der Tiere unmöglich", schilderte ein Polizeisprecher.

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Die Beamten fackelten nicht lange und entfernten unter Absprache mit der Deutschen Bahn drei Bretter der Dachvorrichtung, um den Fluchtweg für die Jungvögel freizulegen. Der engagierte Zeuge und weitere Tierschützer hätten die Befreiungsaktion begleitetet und sich sehr glücklich über das Entkommen der Flattermänner gezeigt, wie es hieß.

Wie lange die Tiere in ihrem Versteck ausgeharrt hatten, blieb unklar.

Titelfoto: Bundespolizei

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