Süßer Nebeneffekt: Corona beschert Farm ungewöhnlich bunte Lämmer

Wulsbüttel - Ausflügler können aktuell besonders unterschiedlich aussehende Lämmer im Schullandheim Dreptefarm in Wulsbüttel (Landkreis Cuxhaven) bestaunen.

Die Lämmer auf der Farm sehen in diesem Jahr besonders unterschiedlich aus.
Die Lämmer auf der Farm sehen in diesem Jahr besonders unterschiedlich aus.  © Sina Schuldt/dpa

Weil coronabedingt kein reinrassiger Zuchtbock gekauft werden konnte, übernahm kurzerhand ein Rauhwoller-Coburger-Mischling die Vaterrolle, wie der Naturschutzbund Nabu mitteilte.

Das Ergebnis ist bunt! Auf der Dreptefarm werden alte, vom Aussterben bedrohte Haustierrassen gezüchtet und den Schulkindern näher gebracht. Mit den bunten Mischlingen sei die Lämmersaison kurz vor Ostern beendet.

"Die Lämmer sind immer echte Frühlingsboten und jedes Mal eine neue Freude", sagte Dreptefarm-Vorsitzender Sönke Hofmann.

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Derzeit bestehe die kleine Schafherde aus Rauhwolligen Pommerschen Landschafen, einem Leineschaf, einer Moorschnucke und einem Bentheimer Landschaf - und natürlich aus der bunten Schar von sieben Mischlingslämmern.

Doch so niedlich die Lämmer auch sind, als große Schafe werden auch sie einmal geschlachtet. "Wir halten Nutztiere und nutzen sie auch. Allerdings versuchen wir, mehr Respekt und Anerkennung den Tieren gegenüber zu vermitteln", sagte Hofmann.

Wer Tiere in natürlicher Haltung erlebe, messe ihrem Fleisch einen anderen Wert bei. "Wir müssen den Sonntagsbraten zu etwas Besonderem machen."

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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