"Finchen" trieb tot in der Ostsee: Daran starb der Touristen-Liebling

Büsum/Eckernförde - Der Ende Januar in der Eckernförder Bucht tot gefundene Delfin ist nach dem Ergebnis einer Untersuchung an einer schweren Lungenentzündung gestorben.

Der Delfin springt in der Eckernförder Bucht aus dem Wasser.
Der Delfin springt in der Eckernförder Bucht aus dem Wasser.  © Frank Molter/dpa

Das Gewebe des etwa sechs Jahre alten weiblichen Tieres sei mit Parasiten befallen gewesen, teilte das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung in Büsum am Montag mit.

In der Folge sei es zu Verkalkungen, Bindegewebsvermehrung und weiteren schweren Veränderungen im Gewebe gekommen. Im Magen fanden die Tierärzte ebenfalls Parasiten sowie zwei große und tiefe Magengeschwüre.

Der Delfin hatte sich in der Eckernförder Bucht immer wieder Menschen gezeigt (TAG24 berichtete). Das weibliche Tier, das von Einheimischen und Touristen "Finchen", "Lucy" oder "Sandy" genannt wurde, sei im Februar 2020 erstmals gesichtet worden.

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Ende Januar hatten ihn Taucher dann tot vom Meeresgrund in 15 Metern Tiefe geborgen.

Der Kadaver war anschließend zur Untersuchung nach Büsum gebracht worden.

Titelfoto: Frank Molter/dpa

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