Diese Gorillas galten schon als ausgestorben, nun wurden sie hier entdeckt

Nigeria - Die Naturschützer konnten ihren Augen nicht trauen! In einer Bergregion im afrikanischen Nigeria fanden sie eine Gruppe seltener Gorillas, die schon als nahezu ausgestorben galten.

Gleich eine ganze Familie der seltenen Tierart wurde gesichtet. (Symbolbild)
Gleich eine ganze Familie der seltenen Tierart wurde gesichtet. (Symbolbild)  © schan/123RF

Die insgesamt sechs Tiere wurden laut Guardian in den südlichen Mbe-Bergen gesichtet, die sich über die Grenze nach Kamerun erstrecken.

Die Forscher kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, als sie bemerkten, dass es sich hier um eine Gorilla-Unterart handelt, die zu den gefährdetsten der Welt gehört.

Die sogenannten Cross-River-Gorillas sind eine Unterart des Westlichen Gorillas. Wilderei und Zerstörung ihrer Lebensräume sind dafür verantwortlich, dass es weltweit nur noch etwa 300 Exemplare von ihnen gibt.

Laut Tierschützern werden die Menschenaffen zwar nicht mehr aktiv gejagt, jedoch stellen ausgelegte Fallen, die für andere Tiere bestimmt sind, eine Bedrohung für sie dar.

"Es ist äußerst aufregend, so viele junge Cross-River-Gorillas zu sehen - ein ermutigendes Indiz dafür, dass die Tiere nach den vergangenen Jahrzehnten der Jagd gut geschützt sind und sich erfolgreich vermehren", sagte Inaoyom Imong, Direktor des Gorilla-Landscape-Projekts der Tierschutzorganisation WCS Nigeria.

Die Wildlife Conservation Society hat es sich zum Ziel gemacht, die Gorillas zu schützen und optimale Bedingungen zum Entstehen einer neuen Population zu schaffen.

In den letzten zehn Jahren gab es nur 2012 und 2013 eine Handvoll Fotos einzelner Gorillas. Umso bedeutender ist es, dass nun sieben Jahre später gleich eine ganze Gruppe der seltenen Unterart - noch dazu mit mehreren Jungtieren - entdeckt wurde.

Titelfoto: schan/123RF

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