Gestohlene Haustiere: So viele Hunde und Katzen wurden in Hessen zur Beute von Dieben

Wiesbaden - Hunde, Schafe und Fische als Beute: Immer wieder werden in Hessen Tiere als gestohlen gemeldet. 

Unter den Strafanzeigen waren 37 mutmaßlich gestohlene Hunde (Symbolbild).
Unter den Strafanzeigen waren 37 mutmaßlich gestohlene Hunde (Symbolbild).  © picture alliance / dpa

Im vergangenen Jahr gingen bei der Polizei insgesamt 59 Strafanzeigen wegen mutmaßlich gestohlener Haustiere ein, wie das Landeskriminalamt (LKA) in Wiesbaden mitteilte.

Davon betrafen 37 Anzeigen Hunde, elf Katzen und sieben Anzeigen gingen wegen verschwundener Hasen ein.

Auch im Nutz- oder Wildtierbereich wurden Fälle gemeldet: Die mit 126 meisten Anzeigen betrafen Fische, gefolgt von Schafen (18) und Vögeln (14).

Mutmaßliche Hühnerdiebe waren kaum unterwegs: In diesem Bereich zählte die Polizei acht Anzeigen.

Nach Angaben des LKA sind in der Statistik nur die Anzeigen aufgelistet, nicht die Menge der gestohlenen Tiere. 

Die Zahl der registrierten Fälle schwankte den Daten zufolge in den vergangenen fünf Jahren. 2015 hatte es beispielsweise 32 Anzeigen wegen Hunde-Diebstahls gegeben, 2017 waren es dann 23.

In Hessen wurde zuletzt etwa ein Fall aus Butzbach im Wetteraukreis bekannt: Das dortige Tierheim meldete Anfang Juni den Diebstahl eines Hundes, der demnach tagsüber und während des laufenden Betriebs verschwand. Die Polizei ermittelt.

Dramatischer Fall: Diebe stehlen giftiges Schaf

Ein besonders dramatischer Fall ereignete sich im April im rheinland-pfälzischen Worms bei Hessen. Dabei wurde ein Schaf von einem Feld gestohlen.

Die Polizei wandte sich danach öffentliche mit einer dringenden Warnung an die Diebe: Das Fleisch des Schafes sei giftig, da das Tier kurz vor dem Diebstahl geimpft worden sei (TAG24 berichtete).

Titelfoto: picture alliance / dpa

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