Plastikmüll in Teich wird für Ente zur lebensgefährlichen Falle

Hamburg - Plastikmüll kann für Tiere lebensbedrohliche Folgen haben. Das wurde am Sonntag in Hamburg deutlich. 

Mit einem Schneidwerkzeug befreien die Feuerwehrleute die Ente von dem Kabelbinder.
Mit einem Schneidwerkzeug befreien die Feuerwehrleute die Ente von dem Kabelbinder.  © HamburgNews/Christoph Seemann

Spaziergänger bemerkten, dass eine Ente in einem Teich an der Tangstedter Landstraße ein rotes Plastikstück um den Hals trug. 

Dabei handelte es sich bei näherem Hinsehen um Kabelbinder. Mit einer Seite steckte der sogar im Schnabel des Tieres und hinderte es so am Fressen. 

Das achtlos entsorgte Plastikteil könnte schlimmstenfalls dazu führen, dass die Stockente langsam verhungert. Vermutlich hatte sie es bei der Futtersuche gefunden und sich darin verheddert. 

Die Anwohner alarmierten die Feuerwehr, die auch für die Tierrettung zuständig ist. Daraufhin rückten die Freiwilligen Feuerwehren Fuhlsbüttel und Langenhorn aus. 

In einem Schlauchboot suchten sie das Regenrückhaltebecken nach der Ente ab, fanden und fingen sie ein. 

Ein kleiner Schnitt, dann war das Tier den Kabelbinder los und konnte unverletzt freigelassen werden. 

Titelfoto: HamburgNews/Christoph Seemann

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