Enten-Babys verzweifelt: Ihre Mutter ist einfach verschwunden!

Tulln an der Donau (Österreich) - Zwölf kleine Enten quaken hilflos nach ihrer Mutter. Sie verschwand wohl spurlos.

Zehn der zwölf Baby-Enten erholen sich in einer Badewanne, ehe sie wieder zum Fundort fahren und lauthals quaken müssen.
Zehn der zwölf Baby-Enten erholen sich in einer Badewanne, ehe sie wieder zum Fundort fahren und lauthals quaken müssen.  © Facebook/Tullner Pfotenhilfe

Normalerweise beschäftigen sich die Tierpfleger der "Tullner Pfotenhilfe" mit Hunden, Katzen und Hasen.

Doch ihr neuster Fall hat gar nichts mit Pfotenhilfe zu tun. Sie wurden zu 24 kleinen Füßen mit Schwimmhäuten gerufen.

Denn zwölf Enten-Babys sind aus unerklärlichen Gründen in einem Keller gestrandet. Von ihrer Mutter fehlte indes jede Spur, berichteten die Tierschützer auf Facebook und die österreichische Tageszeitung "Heute".

Trotzdem nahmen sich die Tierfreunde der Angelegenheit an und sammelten die zwölf Kleinen ein.

Suche nach Muttertier dauert an

Nun suchen die Tierschützer nach der Mutter. Dazu fahren sie laut "Heute" jeden Abend vor das Haus, in dem sie gefunden wurden und lassen die Jungtiere lauthals quaken.

Die Experten haben die Hoffnung, dass die Enten-Mama in der Nähe unterwegs ist und die Laute hören würde. So könnte sie ihre Babys auf unkompliziertem Weg wieder in Empfang nehmen.

Eine Handaufzucht will die "Tullner Pfotenhilfe" nämlich vermeiden. 

Dies würde dafür sorgen, dass die Tiere vermutlich nicht wieder ausgewildert werden könnten, sie wären zu zutraulich und würden Raubtieren schnell zum Opfer fallen.

Titelfoto: Facebook/Tullner Pfotenhilfe

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