Mann wohnt jahrelang mit Puma zusammen: "Er ist mein Kind"

Warschau - Die polnische Polizei sucht in einem schlesischen Waldgebiet nach einem ausgewachsenen Puma und seinem Besitzer. 

Die Suche nach dem ausgewachsenen Puma und seinem Besitzer dauert an. (Symbolbild)
Die Suche nach dem ausgewachsenen Puma und seinem Besitzer dauert an. (Symbolbild)  © 123rf.com/Subin Pumsom

Wie der Fernsehsender TVN24 am Samstag berichtete, hatte der Mann die Raubkatze illegal bei sich zu Hause in der Gemeinde Ogrodzieniec gehalten. 

Als ihm am Freitag Polizisten und Zoo-Mitarbeiter aufgrund einer Gerichtsentscheidung das Tier wegnehmen wollten, um es in den Zoo der Stadt Poznan (Posen) zu bringen, bedrohte er sie mit einem Messer.

Anschließend flüchtete er mit dem Puma in ein Waldgebiet. 

Nach Zeugenaussagen soll er der Zoodirektorin zugerufen haben, der Puma sei sein Kind, das er aufgezogen habe und niemals hergeben wolle. 

Die Polizei schloss nicht aus, dass der Ex-Soldat und Afghanistan-Veteran abgesehen von seinem Messer auch weitere "gefährliche Gegenstände" bei sich haben könnte. 

Auch der Puma könnte gefährlich sein. "Das ist kein Kuscheltier!", erklärte die Direktorin des Zoos Poznan dem TV-Sender.

Update, 12. Juli, 21 Uhr: Mit Puma geflüchteter Pole stellt sich der Polizei

Der mit seinem ausgewachsenen Puma in den Wald geflüchteter Raubtier-Fan hat sich nach zwei Tagen der polnischen Polizei gestellt. 

Wie der Fernsehsender TVN24 am Sonntag berichtete, gab er den Puma davor noch selbst in einem Zoo ab, wie es ein Gericht angeordnet hatte. Seine Flucht erklärte der Mann nach Polizeiangaben als unüberlegte Reaktion auf eine für ihn "emotional schwierige Situation".

Titelfoto: 123rf.com/Subin Pumsom

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