Tierschützer von PETA üben Kritik am Pony-Karussell auf der Leipziger Kleinmesse

Leipzig - Noch bis Ende Oktober findet die Leipziger Kleinmesse am Cottaweg statt. Die Tierrechtsorganisation PETA übte nun scharfe Kritik an einer der Attraktionen.

Auf dem Gelände der Leipziger Kleinmesse ist unter anderem auch ein Pony-Karussell zu finden.
Auf dem Gelände der Leipziger Kleinmesse ist unter anderem auch ein Pony-Karussell zu finden.  © Silvio Bürger

Den Tierschützern geht es konkret um das Pony-Karussell, das sich auf dem Gelände der Kleinmesse befindet.

"Zum einen sind die Wirbelsäulen und Beine der Tiere nicht für stundenlanges Im-Kreis-Laufen ausgelegt. Zum anderen stellt das stundenlange monotone Im-Kreis-Laufen eine große seelische Belastung für die sensiblen Fluchttiere dar", so die Kritik von PETA. Der Verein veranlasste ein Schreiben an Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung und den Stadtrat, in dem ein Verbot derartiger Karussells gefordert wird.

"Für ein kurzes Kindervergnügen werden die sensiblen Tiere als Rondellmaschinen missbraucht. Ponys sind fühlende Lebewesen und keine Maschinen, die man stundenlang im Kreis laufen lässt", so Peter Höffken, Fachreferent bei PETA. In anderen Städten, etwa Düsseldorf, München oder Mainz, habe man sich bereits auf solche Verbote geeinigt.

Ponys sind nicht fürs stundenlange Laufen im Kreis gemacht. PETA fordert deshalb ein Verbot von Pferde-Karussells.
Ponys sind nicht fürs stundenlange Laufen im Kreis gemacht. PETA fordert deshalb ein Verbot von Pferde-Karussells.  © 123RF/Ljiljana Turinski

Ein Statement der Stadt zu dem Schreiben von PETA steht noch aus.

Titelfoto: Silvio Bürger

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